Umsatzplus von 8,7 Prozent

dm plant Markteintritt in Südtirol und Italien

Donnerstag, 27. April 2017 | 13:25 Uhr

Die Drogeriemarktkette dm blieb auch in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016/17 (Oktober bis März) auf deutlichem Wachstumskurs: Der Umsatz in Österreich stieg von 415 Mio. Euro um 8,2 Prozent auf 449 Mio. Euro. Der gesamte Teilkonzern Österreich und Osteuropa verzeichnete ein Umsatzplus von 8,7 Prozent und lag damit über dem Gesamtkonzern, dessen Zuwachs 6,3 Prozent betrug.

Das Plus in Österreich fuhr dm bei quasi gleichbleibender Filialzahl – ein neuer Standort kam hinzu – ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Im gesamten Teilkonzern Österreich/CEE wuchs die Zahl der Filialen um 52 auf nunmehr 1.548 Standorte, der Umsatz stieg um 8,7 Prozent auf 1,167 Mrd. Euro, kursbereinigt bedeutet dies ein Plus von 8,4 Prozent. Dem Teilkonzern gehören neben Österreich die Länder Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien an. Die Zahl der neuen Arbeitsplätze stieg im Vergleichszeitraum im Teilkonzern Österreich/CEE um 1.388, 278 davon entfielen auf österreichische Standorte.

Der geplante Markteintritt in Italien soll Ende dieses Jahres vollzogen sein. Bereits in den kommenden Wochen wird die dm-Zentrale in San Giovanni Lupatoto (Verona) in Betrieb gehen. Das italienische Führungsteam sei schon aktiv und habe die Suche nach Mitarbeitern für die Filialen begonnen, so das Unternehmen. Geplant ist der Markteintritt in sechs Regionen, und zwar in Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch-Venetien, Venetien, in der Lombardei, der Emilia Romagna und im Piemont. Derzeit sei man am Prüfen von Filialstandorten in Innenstadtlagen, frequentierten Autolagen und Einkaufszentren. Die ersten italienischen Geschäfte sollen ab Jahresende 2017 eröffnen.

Von: apa

Bezirk: Bozen