Brixen: Bahnhof ausgezeichnet und Mobilitätszentrum eröffnet

“Drehscheibe für die Mobilität”

Samstag, 28. Mai 2022 | 12:55 Uhr

Bozen – LH Kompatscher und LR Alfreider haben heute das neue Mobilitätszentrum in Brixen, eine “moderne Drehscheibe für die Mobilität” eröffnet. Der Bahnhof bekam die Auszeichnung “Bahnhof des Jahres”.
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Bei einer Feierstunde mit zahlreichen Vertretenden aus Politik, Verwaltung, Mobilität, der Bauunternehmen sowie Interessierten haben Landeshauptmann Arno Kompatscher, Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider und Brixens Bürgermeister Peter Brunner am heutigen Samstag (28. Mai) das neue Mobilitätszentrum Brixen  seiner Bestimmung übergeben. “Das Mobilitätszentrum ist nicht nur eine wichtige Mobilitätsdrehscheibe für die Brixnerinnen und Brixner, sondern für den ganzen Bezirk Eisacktal”, betonte Landeshauptmann Kompatscher. Nicht zuletzt sei dieses Projekt ein wichtiger Mosaikstein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Südtirol.

Intermodale Mobilitätsformen

Am Mobilitätszentrum Brixen würden künftig unterschiedliche Mobilitätsformen – Bahn, Bus, Fahrrad und Scooter – bestmöglich ineinandergreifen, unterstrich Mobilitätslandesrat Alfreider: “Damit werden die öffentlichen Verkehrsmittel erste Wahl, wenn es um die nachhaltige Mobilität geht. Herzstück des neuen Mobilitätszentrums sind die zum größten Teil überdachten Fahrradabstellplätze, wobei bis Sommer noch zusätzliche sichere und abschließbare Abstellplätze dazukommen und es dann insgesamt 1000 Fahrradabstellplätze gibt.” Aber auch Pkw-Parkplätze und 48 überdachte Motorrad- und Scooterparkplätze stünden bereit, damit Pendler auf die Öffis umsteigen könnten, sagte Alfreider.

Bürgermeister Brunner: “Ein neues Kapitel für die Mobilität in Brixen”

Für Brixens Bürgermeister Brunner geht mit der Inbetriebnahme des neuen Mobilitätszentrums ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: “Wir schlagen heute ein neues Kapitel in Sachen Mobilität in Brixen auf. Gleichzeitig freuen wir uns, künftig Gäste aus Nah und Fern am neugestalteten Bahnhofsvorplatz willkommen heißen zu dürfen.” Brunner nahm aus den Händen von Walter Weiss, Präsident des Vereins Freunde der Eisenbahn, sowie von Siegfried Tutzer als Vertreter der Preisjury die Auszeichnung “Bahnhof des Jahres” entgegen. Die Auszeichnung weist jährlich auf die Bedeutung der Bahnhöfe hin, um diese weiter aufzuwerten.

Dekan Florian Kerschbaumer segnete das neue Mobilitätszentrum. Die Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg umrahmte die Feier musikalisch.

Mobilitätszentrum: Technische Details

Die Arbeiten am neuen Mobilitätszentrum wurden von der landeseigenen STA – Südtiroler Transportstrukturen AG koordiniert. Deren Generaldirektor Joachim Dejaco erklärt: “Das Mobilitätszentrum Brixen ist fast 20.000 Quadratmeter groß. Die Busse halten künftig unter einer großzügigen Überdachung, weshalb die Fahrgäste bequem und wettergeschützt ein- und aussteigen können.” Außerdem stehe in Kürze an der Bushaltestelle eine moderne Anlage mit Daten zu Abfahrten und Ankünften in Echtzeit zur Verfügung, die bereits jetzt über die südtirolmobil-App abgerufen werden können.

Am Bau des neuen Mobilitätszentrums waren mit Klapfer Bau, Wipptaler Bau, Goller Bögl sowie Marx Bau allesamt heimische Unternehmen beteiligt. Für die Bauaufsicht zeichnet neben NET Engineering das Brunecker Ingenieurstudio iPM verantwortlich.

Das Mobilitätszentrum Brixen wurde über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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5 Kommentare auf "“Drehscheibe für die Mobilität”"


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marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Bahnhof des Jahres und olle springen iber die Gleis und kuaner kontrolliert.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 2 Tage

…Kompatscher und Alfreider sind schon zeitig im Wahlkampfmodus…

Savonarola
1 Monat 1 Tag

vorgezogene Sonntagsreden

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

ein Projekt des letzten Jahrhunderts. Zukunftsfähige Mobilität muss anders aussehn!

So ist das
1 Monat 1 Tag

Bla Bla Bla für die Wahlen im nächsten Jahr.
Ein neues Zentrum bringt keine Lösung für die weiterhin überfüllten Öffis.
Politiker halt, die in einer anderen Realität leben und mit Dienstautos unterwegs sind.

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