Facebook verdrängte StudiVZ

Einstmals größtes Freunde-Netzwerk StudiVZ ist pleite

Freitag, 08. September 2017 | 13:39 Uhr

Der einstige Facebook-Konkurrent StudiVZ ist bankrott. Die Firma Poolworks, die hinter dem ehemals größten deutschen Freunde-Netzwerk steht, meldete beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz an, wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung des Amtsgerichts am Freitag hervorgeht.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Jesko Stark bestellt. Poolworks wie auch Stark waren zunächst nicht zu erreichen. Das Online-Magazin “Gründerszene” hatte zuerst von der Pleite erfahren. “Gründerszene” gegenüber zeigte sich Stark zuversichtlich, dass der Betrieb mit derzeit sieben Mitarbeitern fortgeführt werden kann.

StudiVZ hat bereits vor Jahren das Rennen um Nutzer an Netzwerke wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Xing verloren. Poolworks spricht auf seiner Internetseite von zehn Millionen Menschen, die bei den VZ Netzwerken angemeldet sind. Facebook wird monatlich von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt.

Der Stuttgarter Holtzbrinck-Verlag (“Die Zeit”, Rowohlt) hatte StudiVZ 2007 zwei Jahre nach der Gründung übernommen und gut 80 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. Zwischenzeitlich soll auch Facebook an dem Netzwerk interessiert gewesen sein. Für Holtzbrinck entpuppte sich StudiVZ als großer Flop: 2012 wurde die Betreiberin der Internet-Plattform, Poolworks, an die US-Investmentgesellschaft Vert Capital verkauft.

Von: APA/ag.

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StudiVZ war der Konkurrenz von Facebook und Co. nicht gewachsen

Einstmals größtes Freunde-Netzwerk StudiVZ ist pleite

Uhr

Der einstige Facebook-Konkurrent StudiVZ ist bankrott. Die Firma Poolworks, die hinter dem ehemals größten deutschen Freunde-Netzwerk steht, meldete beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz an, wie aus einer öffentlichen Bekanntmachung des Amtsgerichts am Freitag hervorgeht.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Jesko Stark bestellt. Poolworks wie auch Stark waren zunächst nicht zu erreichen. Das Online-Magazin “Gründerszene” hatte zuerst von der Pleite erfahren. “Gründerszene” gegenüber zeigte sich Stark zuversichtlich, dass der Betrieb mit derzeit sieben Mitarbeitern fortgeführt werden kann.

StudiVZ hat bereits vor Jahren das Rennen um Nutzer an Netzwerke wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Xing verloren. Poolworks spricht auf seiner Internetseite von zehn Millionen Menschen, die bei den VZ Netzwerken angemeldet sind. Facebook wird monatlich von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt.

Der Stuttgarter Holtzbrinck-Verlag (“Die Zeit”, Rowohlt) hatte StudiVZ 2007 zwei Jahre nach der Gründung übernommen und gut 80 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. Zwischenzeitlich soll auch Facebook an dem Netzwerk interessiert gewesen sein. Für Holtzbrinck entpuppte sich StudiVZ als großer Flop: 2012 wurde die Betreiberin der Internet-Plattform, Poolworks, an die US-Investmentgesellschaft Vert Capital verkauft.

Von: APA/ag.

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