Konferenz im NOI Techpark

Elektromobilität: Kurz davor, ein Massenphänomen zu werden

Montag, 19. September 2022 | 12:10 Uhr

Bozen – Eine von Eurac Research organisierte Konferenz im NOI Techpark gibt einen Überblick über die neuesten Trends und erörtert Perspektiven für den Tourismus

Die Tage der Benzin- und Dieselfahrzeuge sind gezählt: Ab dem 31. Dezember 2035, so hat es das Europäische Parlament beschlossen, dürfen nur noch Elektrofahrzeuge verkauft werden. Die großen Automobilhersteller stellen sich schon darauf ein, doch wird sich dieser radikale Wandel auf viele Sektoren auswirken. Die Konferenz „Elektromobilität einen Schritt vom Massenphänomen entfernt – Perspektiven für den Tourismus“ bietet Gelegenheit, sich über lokale und internationale Trends in diesem Bereich zu informieren und die innovativsten Lösungen für den Tourismussektor kennenzulernen.
Auf zwei Rädern ist E-Mobilität ebenso auf dem Vormarsch: Es werden immer mehr Elektrofahrräder verkauft, und auch im Urlaub lässt man sich bei Radtouren zunehmend gern von einem Elektromotor unterstützen. Die E-Mobilität in Urlaubsorten zu fördern würde umweltbewusste Touristen und Touristinnen anziehen, die negativen Auswirkungen auf die Region verringern und den Tourismus insgesamt nachhaltiger machen. Wie lässt sich diese Entwicklungschance am besten nutzen? Wie können Reiseveranstalter und lokale Verwaltungen sich auf die Veränderungen vorbereiten? Auf der von Eurac Research organisierten Konferenz „Elektromobilität einen Schritt vom Massenphänomen entfernt – Perspektiven für den Tourismus” werden Fachleute diese Fragen erörtern.

Die Konferenz (mit Simultanübersetzung italienisch-deutsch) findet am 22. September 2022 von 14.00 bis 17.00 Uhr im NOI Techpark statt. Anschließend werden Erfrischungen gereicht.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Online-Anmeldung aber erforderlich. Man kann der Veranstaltung auch per Streaming folgen. Sämtliche Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich auf der Webseite des EU-Projekts Mobster, in dessen Rahmen die Konferenz organisiert wurde: https://www.progettomobster.eu/de/elektromobilitat-einen-schritt-vom-massenphanomen-entfernt-perspektiven-fur-den-tourismus/

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Elektromobilität: Kurz davor, ein Massenphänomen zu werden"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
traktor
traktor
Kinig
14 Tage 21 h

vom regen in die traufe…. durch die enormen stromkosten werden stromer immer unaktrativer….so wird europa wohl auch in diesem punkt der dritten welt hinterherhinken….
wielange wird es dauern bis wir entwicklungshilfe beanspruchen

Apuleius
Apuleius
Grünschnabel
14 Tage 18 h

Dafür steigt doch immerhin die attraktivität der verbrenner… zum glück bleiben die preise für treibstoff ja wo wie sind… achtung ironie…

Kinig
14 Tage 16 h

um entwicklungshilfe können finanzschwache länder ansuchen, das wohlhabende europa ganz gewiss nicht

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
14 Tage 14 h

@traktor ….warum immer unatraktiver? Gerade wegen der hohen Energiekosten atraktiver….wieviel kostet der volle Tank Diesel oder Benzin, wie teuer die Ladung?…. keine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach mit dem man dann zuhause “tanken” kann. Sonne zahlen wir noch keine, oder?

andr
andr
Universalgelehrter
14 Tage 22 h

Gut fürs Klima, manche schreien nach Atomkraftwerken und haben kaum mehr Wasser für ihre Felder. AKWs brauchen viel Wasser zum kühlen 🤔

Kinig
14 Tage 16 h

richtig, aber das muss man auch wissen

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
14 Tage 14 h

@andr….. AKWs sind Steinzeit, funktionieren nur weil sie ordentlich subventioniert werden….10 Jahre Planung, 10 Jahre Bau und inzwischen ist die Technologie schon überholt!… was machen wir dann mit dem Atommüll, den keiner mag? Schlagen wir dem Salvini vor, er solle den ertsen Reaktor vor der eigenen Haustür bauen samt Lager…. Sonne ist gratis und scheint, solange es die Sonne gibt….. einfach, aber dennoch plädieren die rechten für AKWs? Mehr als unvernünftig…..

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