Othmar Karas: "Bürokratieabbau, Risiko- und Kostensenkung"

EU einig über neue Bankenregulierung

Dienstag, 04. Dezember 2018 | 18:48 Uhr

Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft und das EU-Parlament haben sich auf eine neue Bankenregulierung geeinigt. Dabei geht es um die Eigenkapitalrichtlinie, wie das Europarlament am Dienstagabend mitteilte. Der ÖVP-Delegationsleiter Othmar Karas erklärte, mit dem Paket würden “Bürokratieabbau, Risiko- und Kostensenkung durchgesetzt.”

“Wir entlasten kleine Banken administrativ und senken ihre Regulierungskosten um 20 Prozent, ohne das Sicherungsniveau zu senken oder die Kapitalanforderungen zu verwässern”, sagte Karas. Er und der Berichterstatter Peter Simon (SPD) zeigten sich zufrieden mit dem Kompromiss.

Die neuen Regeln gelten für alle 6.500 europäischen Banken. Eine Definition kleiner und nicht-komplexer Banken und Erleichterungen bei Offenlegungs- und Meldepflichten sind laut Karas in dem Kompromiss enthalten, ebenso wie eine Unterstützung für die Finanzierung der Realwirtschaft durch eine Erhöhung der Schwelle für KMU-Kredite von 1,5 auf 2,5 Mio. Euro. Software-Investitionen der Banken sollen begünstigt werden, dies ist bereits heute schon in den USA und in der Schweiz der Fall.

Grundstein sei ein integriertes Melderahmenwerk, um Regulierungskosten für kleine Banken um 20 Prozent zu senken, sagte Karas. Die geplanten administrativen Vereinfachungen sollen mehr als 90 Prozent der österreichischen Banken betreffen.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "EU einig über neue Bankenregulierung"


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Mistermah
Mistermah
Kinig
5 Tage 12 h

Regulierung 😂😂😂 die Politik lässt sich von bankstern beraten, wie sie sie regulieren sollen. Die Katze beißt sich selbst in den Schwanz. Nur sind das keine Kätzchen

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