Beschluss der Landesregierung

EVTZ: Zusammenarbeit ausbauen, Abläufe beschleunigen

Dienstag, 08. September 2015 | 16:09 Uhr

Bozen – Mehr Europa und weniger Bürokratie: Unter diesem Motto hat die Landesregierung heute einen verwaltungstechnischen Beschluss gefasst, um die Arbeit des EVTZ Europaregion zu intensivieren, organisatorisch zu verbessern und zu beschleunigen. Die Tiroler Landesregierung hat denselben Beschluss vor einer Woche getroffen, im Trentino steht die Beschlussfassung noch bevor.

Der Europäische Verbund territorialer Zusammenarbeit Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino soll nicht nur den kulturellen Austausch über die Grenzen hinweg stärken, sondern auch die Zusammenarbeit bei der Bewältigung sozialer, ökologischer oder wirtschaftlicher Probleme im europäischen Geiste intensivieren. Um dies sicherzustellen und um die Arbeit des EVTZ zu verbessern und zu beschleunigen, hat die Landesregierung auf Vorschlag von Landeshauptmann Kompatscher heute einen Beschluss gefasst, um den Entscheidungen von EVTZ-Vorstand und Versammlung vorrangig umsetzen zu können.

"Die Europaregion hat eine äußerst schlanke Struktur. Bei der Umsetzung ihre Beschlüsse muss sie sich auf die Verwaltungen der drei Länder stützten", erklärte heute Landeshauptmann Kompatscher. "Heute haben wir beschlossen, der Umsetzung der EVTZ-Beschlüsse Vorrang beizumessen", so der Landeshauptmann. Zudem soll künftig sowohl in Innsbruck als auch in Bozen und Trient im Büro des Landeshauptmanns eine Ansprechperson in Sachen EVTZ namhaft gemacht werden. Der Beschluss legt auch fest, dass sich die für die verschiedenen Sachbereiche zuständigen Landesregierungsmitglieder der drei Länder zumindest einmal im Jahr treffen, um Bilanz über die gemeinsamen Projekte zu ziehen oder neue anzustoßen.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen