Markus Braun im November 2020

Ex-Wirecard-Chef aus Österreich weiter in U-Haft

Freitag, 16. Juli 2021 | 16:28 Uhr

Der frühere Wirecard-Vorstandschef, der Österreicher Markus Braun, muss auch nach einem Jahr hinter Gittern in Untersuchungshaft bleiben. Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts München ordnete am Freitag die Fortdauer der U-Haft an, teilte das Gericht mit. Auf freien Fuß hingegen kommt ein weiterer Wirecard-Manager aus der Finanzabteilung des Konzerns. Das damalige Dax-Unternehmen war im Sommer 2020 nach Aufdeckung mutmaßlicher Milliardenbetrügereien zusammengebrochen.

Der Entscheidung des OLG vorausgegangen war wochenlanges Tauziehen zwischen Staatsanwaltschaft und den Verteidigern Brauns. Die deutschen Ermittler werfen dem Österreicher und anderen Wirecard-Führungskräften gewerbsmäßigen Bandenbetrug vor. Sie sollen Banken und Investoren mit Hilfe manipulierter Bilanzen um drei Milliarden Euro geprellt haben. Haftprüfungen finden im Turnus von drei Monaten statt.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Ex-Wirecard-Chef aus Österreich weiter in U-Haft"


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Zugspitze947
19 Tage 16 h

Das ist gut so,denn wer Betrug im großen STIL betreibt hat in Freiheit nichts zu suchen ! Er könnte ja auch helfen seinen Kumpan der mit Milliarden verschwunden ist zu finden …. 👌😜

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