Marc Zuckerberg braucht sich keine Sorgen machen

Facebook-Chef Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

Samstag, 23. September 2017 | 06:14 Uhr

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat nach Widerstand von Investoren Pläne für eine neue Aktienstruktur zur Sicherung seines Einflusses im Konzern aufgegeben. Die Einführung einer zusätzlichen Anteilsklasse ohne Stimmrechte sei abgeblasen worden, teilte der Unternehmer am Freitag mit.

Zuckerberg hatte eigentlich sicherstellen wollen, dass er trotz massiver Aktienverkäufe nicht die Kontrolle über das Online-Netzwerk verliert. Er und seine Frau Priscilla Chan haben angekündigt, im Laufe ihres Lebens fast ihre gesamte Facebook-Beteiligung für wohltätige Zwecke zu spenden.

Anleger hatten gegen die Abspaltung einer stimmrechtslosen Aktienkategorie geklagt. Laut Zuckerberg ist das für seinen Machterhalt nun ohnehin nicht mehr nötig. Dank der guten Kursentwicklung sei er inzwischen so reich, dass er sein philanthropisches Engagement finanzieren und zugleich in den nächsten 20 Jahren die Kontrolle bei Facebook behalten könne.

Am Versprechen, im Laufe seines Lebens 99 Prozent seiner Aktien zu spenden, ändere sich nichts. Im Gegenteil: Bereits in den nächsten 18 Monaten will Zuckerberg weitere Anteile in Milliardenwert abstoßen, um mit dem Erlös etwa Bildung und Wissenschaft zu fördern.

Von: APA/dpa

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