Fake-Profile fluten zunehmend soziale Netzwerke, warnen Verbraucherschützer

Fake-Accounts im Netz ignorieren und melden

Donnerstag, 06. August 2020 | 16:32 Uhr

Fake-Profile fluten Social-Media-Kanäle wie Instagram, Facebook und Whatsapp. Das ist nicht nur nervig – teilweise lauern hinter den Fälschungen auch gemeine Fallen.

Ein anzügliches Foto als Lockmittel: Auf Social-Media-Plattformen finden sich immer mehr Posts von Fake-Profilen, die auf kostenpflichtige Sex-Dating-Seiten führen. Schlimmstenfalls lädt man sich hier Schadsoftware auf Smartphone, Tablet oder Rechner, warnen Verbraucherschützer.

Ein Herzerl auf Instagram, ein Like auf Facebook oder ein Kommentar auf WhatsApp: Auf öffentlichen Profilen und in Gruppenchats nehmen automatisierte doppeldeutige Kommentare und Lockangebote zu. Hinter den Fake-Accounts stecken meist Bots, die von einem Computerprogramm gesteuert werden. Diese kommentieren Posts, folgen Profilen oder schreiben einem Privatnachrichten.

Dahinter steckt nicht selten das Ziel, Nutzer zum Klick auf einen dubiosen Link zu bewegen. Der führt auf kostenpflichtige Sex-Seiten – oder sogar auf Seiten, die Schadsoftware auf dem Gerät des Opfers installieren.

Was kann man dagegen tun? Die Verbraucherschützer raten: Am besten gar nicht erst auf die Profile klicken oder diesen folgen. Zusätzlich kann man die Accounts auf der jeweiligen Plattform als Spam melden.

Von: APA/dpa

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