Die Stiftung Warentest kürt den Magnat MTT 990 zum besten unter 16 Plattenspielern

Fast alle Plattenspieler schneiden im Test gut ab

Dienstag, 21. September 2021 | 10:57 Uhr

Seit einiger Zeit sind Plattenspieler wieder voll in Mode. Genießer schätzen die Entschleunigung beim Auflegen der Musik. Doch welche Geräte taugen was?

Wichtigster Unterschied: Wird das Gerät per Hand, halb- oder vollautomatisch bedient? Gerade für Anfänger sind Vollautomaten sinnvoll, da bei diesen Modellen die Nadel nicht von Hand auf die Platte gesetzt werden muss. Das schont sowohl Nadel als auch Vinyl.

In Sachen Handhabung sollte man wissen, dass die Geräte nach dem Kauf nicht sofort einsatzbereit sind. Einige Bauteile müssen zunächst mit Fingerspitzengefühl montiert und justiert werden, sagt Stiftung Warentest. Das habe bei den Geräten aber problemlos geklappt.

Das günstigste Gerät im Test ist ideal für Einsteiger

Zudem gibt es bei der Ausstattung teils große Unterschiede: So können drei Testgeräte via Bluetooth mit kabellosen Kopfhörern gekoppelt werden, fünf spielen auch Schellackplatten ab und vier haben einen USB-Anschluss, mit dessen Hilfe sich die Schallplatten digitalisieren lassen.

Das Urteil: Den besten Ton hat der Rega Planar 3 (950 Euro). Weil sich dessen Abspielgeschwindigkeit nur umständlich ändern lässt, geht der Testsieg aber an den Magnat MTT 990 (900 Euro). Dieser überzeugt mit leichter Inbetriebnahme und einem guten Sound. Ideal für Einsteiger sei das günstigste Gerät im Test: der Sony PS-LX310BT (190 Euro), da er vollautomatisch funktioniert sowie simpel zu bedienen und einzurichten ist.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Fast alle Plattenspieler schneiden im Test gut ab"


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anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Für diesen Preis bekommt man Müll,für einen sehr guten Spieler muss man mehrere tausend Euro locker machen

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 3 Tage

Muß man nicht. Auf dem Gebrauchtmarkt sind immer noch genug sehr gut erhaltenen Geräte aus der Blütezeit der Plattenspieler unterwegs, die sehr viel weniger als die hier genannten kosten und ihnen technisch und vor Allem qualitativ weit überlegen sind.
Ich hüte nicht ohne Grund meine 3 Plattenspieler aus den 70ern wie meinen Augapfel. Vor knapp 10 Jahren mal ein Neugerät probiert und gleich wieder weg damit.
Allerdings, für den Klang ist sowieso nicht das Gerät selbst, sondern der (korrekt justierte und an einem tauglichen Tonarm montierte) Tonabnehmer verantwortlich. Mit dem tauglichen Tonarm hapert es beim genannten Rega schon mal gewaltig.

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