Verlagerung auf die Schiene

FERCAM erzielt CO2-Einsparung von 14.000 Tonnen auf Brennerachse

Donnerstag, 16. Juni 2022 | 13:21 Uhr

Bozen – FERCAM konnte im abgelaufenen Jahr seinen Zielsetzungen für nachhaltigere Logistikdienste auch durch die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes im Verkehr über den Brenner näherkommen.

Dem Südtiroler Transport-und Logistikunternehmen FERCAM wurde jüngst von TX Logistik, Netzwerkbetreiber im Intermodalen Verkehr, die Einsparung von 14 Tausend Tonnen CO₂ bescheinigt, die durch den allein mit TX Logistik durchgeführten Intermodalverkehr auf der Brennerachse erreicht wurde. TX Logistik ist ein Schienenlogistikunternehmen der Mercitalia Gruppe, einer Tochtergesellschaft der Ferrovie delle Stato Italiane, das für FERCAM ebenso wie andere Kombiverkehrsgesellschaften seit vielen Jahren im Intermodalverkehr den Bahntransport erledigt und damit einen wichtigen Beitrag zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene leistet.

Die im Kombiverkehr tätigen italienischen Niederlassungen der FERCAM haben im abgelaufenen Jahr allein mit TX Logistik mehr als 12.000 Ladeeinheiten über den Brenner verladen und dabei den eigenen CO₂-Fußabdruck um rund 14.000 Tonnen verringert.

Die Berechnung des CO₂-Fußabdruckes (Carbon Footprint) erfolgt mittels Ecotransit-Methode (www. Ecotransit.org) nach DIN En 16258 und ist ein wichtiger Bestandteil der CO₂-Bilanz des Unternehmens.

FERCAM und immer häufiger auch viele Kunden des Unternehmens, die ihre Güter vornehmlich im Kombiverkehr transportieren lassen, messen einer fundierten Methodik bei der Berechnung des Carbon-Footprints große Bedeutung bei, zumal sie auch die Bemühungen zur Erreichung der eigenen Nachhaltigkeitsziele bestätigen.

“In den vergangenen Jahren konnten wir ein stetig steigendes Interesse vieler unserer Kunden für umweltschonende und nachhaltige Logistikdienste feststellen, weil sie neben schonenden Produktionsmethoden immer häufiger auch nachhaltige Transportdienste zu ihren Absatzmärkten bevorzugen bzw. verlangen. Dabei gilt die Brennerachse sicher als eine für den Intermodalverkehr besonders geeignete Strecke, zumal diese Transportart neben den umweltrelevanten Vorteilen auch wesentlich weniger anfällig auf externe Erschwernisse ist, wie widrige Witterungsverhältnisse besonders in den Wintermonaten, oder lange LKW- Staus auf der Brennerautobahn. Der Kombiverkehr Straße /Schiene vereint die Vorteile der Bahn auf langen Strecken mit der Flexibilität des LKW bei der Warenübernahme, bzw. Last-Mile Distribution am Bestimmungsort”, bestätigt Hans Splendori, Verkaufsleiter der Business Unit FERCAM Transport.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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1 Kommentar auf "FERCAM erzielt CO2-Einsparung von 14.000 Tonnen auf Brennerachse"


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1litermuelch
1litermuelch
Superredner
10 Tage 11 h

Verstea bis heint no net, wieso dass olm no viele lkw iber die autobohm auf und ou gaukeln.
Bravo herr baumgartner

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