"Konzeptlose Idee führt in den wirtschaftlichen Abgrund"

FH: “Bedingungsloses Grundeinkommen aus dem Bilderbuchkommunismus”

Dienstag, 15. September 2015 | 14:15 Uhr

Bozen – Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas und Generalsekretär Simon Auer sprechen sich in aller Deutlichkeit gegen das Konzept des „bedingungslosen Grundeinkommens“ aus. Eine Utopie, die jeglicher rationaler Grundvoraussetzungen entbehrt, kann nicht Inhalt einer seriösen Wirtschaftspolitik sein. Das Szenario des „bedingungslosen Grundeinkommens“ hätte verheerende Auswirkungen auf das Leben des Einzelnen und die Wirtschaft.

„Ein bedingungsloses Grundeinkommen, wie es auch hierzulande von einigen linken Vertretern gefordert wird, ist ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung und der Wirtschaftskraft“, hält Parteiobmann Walter Blaas einleitend fest. „Jedes Argument, das für das vermeintliche bedingungslose Grundeinkommen spricht, lässt sich entkräften. Angenommen jede Person eines Staates würde 1.000 Euro monatlich – ohne jegliche Leistung zu erbringen – geschenkt bekommen“, führt Blaas als diskutiertes Beispiel an, „so wäre die erste Konsequenz eine massive Geldentwertung, die zu einer Hyperinflation führen würde. Das Geld wäre an keinen realen Wert mehr gekoppelt und würde Spekulationsblasen, wie jene, die im Jahr 2008 unter schwerwiegenden Auswirkungen geplatzt sind, befeuern. Das Chaos wäre vorprogrammiert.“

„Der Wert der Arbeit würde sich verflüchtigen, da jeglicher Anreiz fehlen würde sich einer Beschäftigung zu widmen. Es versteht sich von selbst, dass damit die wirtschaftliche Entwicklung, die Kreativität und der Wettbewerb versiegen würden. Die Grundlage eines angemessenen Lebens im Wohlstand kann nicht dadurch gebildet werden, dass sich jeder in den Schoß des Staates legen kann, wo jegliche Zukunftsperspektive und Eigenverantwortung verloren gehen“, unterstreicht Generalsekretär Auer.

„Nicht zuletzt stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen?“, wirft der Freiheitliche Parteiobmann auf. „Es würden nämlich die Bürger bestraft, die täglich ihrer Arbeit nachgehen und die Steuern für einen ausufernden Umverteilungsstaat bezahlen würden. Das wäre nicht sozial! Zu guter Letzt würde dieser Umverteilungsstaat, wie ihn einige linke Politiker gerne sehen würden, die Massenzuwanderung fördern“, unterstreicht Walter Blaas.

„Das sogenannte „bedingungslose Grundeinkommen“ sind linke Illusionen, wie sie im nur im Bilderbuchkommunismus vorkommen können“, unterstreichen Blaas und Auer abschließend. „Aus der aufrechten Arbeit und dem Fortkommen der Wirtschaft werden die tatsächlichen Grundlagen für den Wohlstand unseres Landes gelegt. Das Freiheitliche Verständnis baut auf der grundlegenden Freiheit des Einzelnen und seinem Streben nach eigenen Vorstellungen, das Leben zu gestalten. Auf Basis der Eigeninitiative und der Entlohnung von Leistung kann der sozialen Frieden gesichert werden. Die Politik hat nicht die Aufgabe linke Utopien umzusetzen, sondern den Rahmen für ein nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. Eine verantwortungsbewusste Wirtschaftspolitik fördert Anreize, die Leistung belohnt, nimmt Rücksicht auf die heimischen Familien und spannt dort soziale Netze, wo sie wirklich benötigt werden“, so der Obmann und Generalsekretär abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen