Stellungnahme der Freiheitlichen

FH: “Tourismus soll historische Ortsnamen verwenden”

Montag, 15. Juni 2015 | 10:30 Uhr

Bozen – „Auch die Tourismustreibenden in Südtirol sollten die historisch gewachsenen Namen für ihre Werbung verwenden. Es ist auch ohne weiteres möglich bei italienischer Werbung, sei es bei Prospekten, Ansichtskarten, Panoramatafeln oder auch im Internet, die historischen Namen zu gebrauchen“, dies schreibt der Vizeparteiobmann der Freiheitlichen, Walter Frick, in einer Aussendung.

„In Südtirol passiert es oft, dass auf Fragen von italienischen Gästen, die wissen wollen wo jener Berg, Wandergebiet oder jene Ortschaft ist, oft die einheimische Bevölkerung vor Ort, keine eindeutige Antwort geben kann, da sie den pseudoitalienischen Begriff einfach nicht kennt. Er wird von der Südtiroler Bevölkerung zu recht nicht verwendet. Überall in Europa wird die Abschaffung der Namen und Begriffe, die unter totalitären Regimen entstanden sind, als wichtiger Schritt anerkannt, aber nur allein in Südtirol bleibt weiterhin faschistisches Namensgut zu Unrecht geschützt. Denn durch die italienisch klingende Nomenklatur wird Südtirol der Mehrheit der Märkte als in erster Linie italienischsprachiges Land präsentiert. Dieses Bild entspricht jedoch nicht der Realität“, so Frick.

„Man irrt wenn man seitens der Tourismustreibenden glaubt, dass die Italiener nach Südtirol kommen um in Italien zu sein!“ Das Gegenteil sei der Fall. „Sie kommen in erster Linie wegen der klimatischen, kulinarischen und geografischen Gegebenheiten sowie wegen der Freundlichkeit und Sauberkeit, die sie in unserem Land vorfinden und das macht Südtirol aus“, schließt Frick.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen