Gesamtfördervolumen von 1.431.000 Euro

Filmförderung: Zehn Projekte genehmigt

Dienstag, 23. Juni 2015 | 14:47 Uhr

Bozen – Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung ein Gesamtfördervolumen von 1.431.000 Euro für die Filmförderung gutgeheißen. Zehn Projekte wurden ausgewählt und für förderungswürdig erachtet. Zwei der geförderten Projekte kommen aus Südtirol und drei heimische Regisseure werden unterstützt. "Es besteht kein Grund zur Polemik", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

"Hinter einem Film stehen nicht nur Schauspieler und Regisseure, sondern über 50 Berufsgruppen", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung. "Und diese kommen bei den geförderten Filmen zum größten Teil aus Südtirol", ergänzte er im Hinblick auf die jüngste Polemik, dass die Förderung des Landes zu wenig Nutzen für Südtiroler Schauspieler bringe.

22 Projekte waren beim zweiten Einreichtermin zur Begutachtung abgegeben worden. Die Bewertungskommission hat daraus zehn ausgewählt. Ein weiterer Vorteil für den Standort Südtirol: Voraussetzung für den Erhalt der Filmförderung des Landes ist, dass mindestens 150 Prozent der erhaltenen Summe wieder in Südtirol investiert werden. Der erwartete wirtschaftliche Effekt für das Land beträgt insgesamt 2.267.097,5 Euro.

Zwei der ausgewählten Projekte kommen aus Südtirol, zwei aus dem übrigen Staatsgebiet, fünf aus Deutschland und eines aus Österreich. Es werden drei Südtiroler Dokumentarfilm-Regisseure unterstützt: Andreas Pichler, Martin Prinoth und Hannes Lang. An vier der geförderten Projekte sind heimische Produktionsfirmen beteiligt. Zwei der ausgewählten Projekte sind Verfilmungen erfolgreicher Romanvorlagen: „Burg Schreckenstein“ und „Bruno, Chef de Police“. Ersteres wird ein Kino-, letzteres ein Fernsehfilm. Als Hauptmotiv für die Burg Schreckenstein wurde die Churburg im Vinschgau ausgewählt. Die zehn Projekte sehen insgesamt etwa 101 Drehtage in Südtirol vor. Außerdem haben vier der Filmdokumentationen Südtirolbezug.

"Es besteht somit also kein Grund zur Polemik, dass Südtirol zu wenig von der Förderung profitiert", unterstrich der Kompatscher. Der Landeshauptmann kündigte zudem an, dass die Landesregierung im Herbst die Kriterien für die Förderung noch schärfen wolle. Der nächste Einreichtermin für das Ansuchen um Filmförderung ist im September.

Von: lpa

Bezirk: Bozen