Zehn Filme "made in Südtirol" im Festivalprogramm

Filmtage Anlass für BLS-Initiativen rund um Südtirols Filmbranche

Dienstag, 21. April 2015 | 11:21 Uhr

Bozen – „Alles Film!“ heißt es ab Mittwoch in Südtirol, wenn die Bozner Filmtage wieder zum Filmspektakel des Jahres laden. Denn auch die Business Location Südtirol (BLS) nutzt diese Woche für eine Reihe von Initiativen, die sich rund um den Filmstandort Südtirol und die Weiterentwicklung der Film- und Kreativbranche des Landes drehen: In der Kategorie „Made in Südtirol“ der Filmtage laufen zehn Südtirol-unterstützte Filme, zum Werkstattgespräch/Workshop CAMPUS #2 sind Südtirols Filmschaffende geladen, beim Speed Dating kann man sich über Filmberufe informieren und bei der BLS Film Conference INCONTRI #5 treffen sich internationale Vertreter der Film- und Fernsehbranche.

Zehn Filme „made in Südtirol“ zeigen die Bozner Filmtage ab Mittwoch in den Sälen des Filmclubs. Die Palette reicht vom Autorenfilm über den Dokumentarfilm bis zum historischen Thriller. Allen Produktionen gemeinsam ist, dass sie ganz oder teilweise in Südtirol verfilmt und von der Südtiroler Filmförderung unterstützt wurden. Zwei dieser Filme laufen im Wettbewerb Spielfilm: Das Schweizer Drama „Chrieg“ von Simon Jaquemet und „Vergine Giurata“ von Laura Bispuri mit Alba Rohrwacher in der Hauptrolle. Im Wettbewerb Dokumentarfilme werden gleich drei Filme „made in Südtirol“ gezeigt, nämlich „Der Fotograf vor der Kamera“ von Tizza Covi und Rainer Frimmel, „I want to see the manager“ von Hannes Lang und „La gente dei bagni“ von Stefania Bona und Francesca Scalisi. Die restlichen Filme sind Teil des Festivalprogramms.

BLS präsentiert diese Südtirol-unterstützten Filme in einer eigenen Broschüre dem Festivalpublikum und stellt darin gleichzeitig Südtiroler vor, die durch ihre Arbeit am Set zu deren Realisierung beigetragen haben. Darunter sind z.B. Kameraassistent Bastian Esser und Set-Dekorateurin Zita Pichler („Sils Maria“), Produzentin Annie Brunner („Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“), Serviceproduzent Wolfgang Fliri („Die Rattenlinie – Nazis auf der Flucht durch Südtirol“) oder Location Scout Kathy Leonelli und Bühnenbauer Peter Valming („Elser – Er hätte die Welt verändert“). „Es war uns sehr wichtig, diesen Menschen Sichtbarkeit zu geben, auch um aufzuzeigen, welche Berufsbilder es im Bereich Film gibt und welche Arbeitsmöglichkeiten dieses Genre mittlerweile in Südtirol bietet“, so BLS-Direktor Ulrich Stofner.

Welche Berufsbilder es in der Filmbranche gibt, ist auch zentrales Thema des Speed Datings zum Thema Film, das am 25. April im Filmclub stattfindet. Dabei können sich Schüler, Studenten und sonstige Interessierte direkt bei Profis darüber informieren, welche Berufe der Film- und TV-Bereich bietet und welche Ausbildungswege man dafür einschlagen kann. Dieses Event ist Teil der Veranstaltungsreihe CAMPUS der BLS, eines Branchentreffs mit Weiterbildungscharakter für Vertreter der lokalen Filmwirtschaft, der heuer bereits zum zweiten Mal stattfindet. Erreichen will BLS mit dieser Veranstaltung vor allem Produktionsfirmen, Produzenten, Filmschaffende und Filmstudenten, die im Bereich der Produktion tätig sind bzw. sich dafür interessieren. Und bereits zum fünften Mal treffen sich während der Filmtage rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus der Film- und Fernsehbranche zur BLS Film Conference in Südtirol, um dort Fachthemen zu diskutieren und Netzwerke aufzubauen.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen