Mehr als 150 Produkte sind es, die Google seit 2006 zu Grabe getragen hat

Friedhof der Google-Produkte

Mittwoch, 10. April 2019 | 11:11 Uhr

Leichen säumen Googles Weg. Allerdings nicht im wörtlichen Sinne. Vielmehr geht es um Produktinnovationen, die sich irgendwann als gar nicht so innovativ herausgestellt haben oder Probleme bereiteten. Oder um Entwicklungen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr zur Strategie des Unternehmens passten.

In beiden Fällen gehört es zur Unternehmenskultur des Internetkonzerns, nicht lange zu fackeln – und das jeweilige Produkt zu beerdigen. Zuletzt traf es das soziale Netzwerk Google Plus, das seit Anfang April Geschichte ist. Weitere Beispiele aus jüngerer Zeit sind die Messenger Google Talk und Allo oder die Pixel-Chromebooks und Nexus-Smartphones.

Sie alle trägt der Webentwickler Naeem Nur aus Bahrain zusammen, um sie auf seinem Google Cemetery, dem Google-Friedhof, zu bestatten. Die Webseite (https://gcemetery.co) zählt bereits mehr als 150 digitale Grabmale für eingestellte Produkte von 2006 bis heute.

Besucher der Seite erfahren nicht nur, wie lange das jeweilige Produkt existierte. Es gibt auch immer einen kurzen Abriss zu den jeweiligen Gründen, die zum Aus für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Anwendung geführt haben.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Friedhof der Google-Produkte"


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Mikeman
Mikeman
Kinig
10 Tage 57 Min

das meiste war sowieso nur reiner Schmarrn.

Popeye
Popeye
Superredner
10 Tage 19 Min

Mangelhafte Marktforschung, mangelhafte Kundenorientierung. Wenn die Gewinnspanne, die infolge Steuertricks sehr hoch ist zu einem normalen Niveau senken würde, könnte Google sich diese Megaverschwendungen nicht leisten.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
10 Tage 2 Min

Man erinnere sich wie damals Youtube-Benutzern “Google+” aufgezwungen wurde. Immerhin ist man es ja jetzt los

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
9 Tage 22 h

Vieler der Tools sind einfach in andere Tools integriert worden – waren sozusagen Prototypen. Prototyping ist eine sehr verbreitete Methode unklaren Anforderungen zu begegnen oder Umsetzung von Funktionen zu prüfen.
Zudem hat hier auch der Trend alles webfähig zu machen zugeschlagen.

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Grünschnabel
9 Tage 23 h

Er möchte dass der Konzern belächelt wird, dieser belächelt aber Ihn.
Es ist egal wieviele Produkte es braucht, Hauptsache 2 Dinge: 
Immer super Profit und immer viel Daten sammeln, Punkt und basta.
Ein Milliardenkonzern…… 

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