Jahreshauptversammlung der Friseure im Haus des Handwerks

Friseure geben auf unsere Haut Acht

Mittwoch, 23. September 2015 | 16:24 Uhr

Bozen – In den vergangenen zwölf Monaten hat die Berufsgemeinschaft der Friseure zahlreiche Events, Weiterbildungskursen und vieles mehr veranstaltet. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung war der Zeitpunkt gekommen, ein Resümee zu ziehen – und auch nach vorne zu blicken.

„Mit Stolz können wir auf das vergangene Jahr zurückblicken“, betonte Maria Stella Falcomatà, Obfrau der Friseure im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die vom Präsidenten Gert Lanz eröffnet wurde. Viel hat man dabei geleistet: Bei Treffen mit Politikern wurden zahlreiche Problematiken und berufsspezifische Thematiken angesprochen und bei zahlreichen Schulbesuchen brachte man den Jugendliche die Möglichkeiten näher, die ein Handwerksberuf bietet.

Worte des Lobes fand die Obfrau auch für die vielen Nachwuchstalente, die bei verschiedenen Wettbewerben im vergangenen Jahr Großes geleistet hatten: „Nicht nur bei den Landesmeisterschaften, sondern auch bei nationalen Wettkämpfen und vor allem bei den Weltmeisterschaften der Berufe WorldSkills konnte sich unser Nachwuchs durchaus sehen lassen“, betonte Maria Stella Falcomatà. Zahlreiche Ausflüge, Gesprächsrunden und Diskussionen hätten in den vergangenen zwölf Monaten zu verschiedenen Ideen und Projekten geführt, die man auch im nächsten Jahr weiterführen will. So aktiv, wie man war, will man nämlich auch weitermachen: In den kommenden Wochen stehen verschiedene Kurse zum Thema Marketing und vielem mehr auf dem Programm.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gewährte der Kardiologe und Internist Paolo Gozzi den Anwesenden einen Einblick in die Welt der äußeren körperlichen Zeichen. Mit einem wachsamen Auge können Friseure den Kunden präventiv auf Hautprobleme aufmerksam machen.

Nicht aussparen konnte und wollte man bei der Jahreshauptversammlung der Friseure auch das Thema Schwarzarbeit: „Diese Problematik kennen wir mittlerweile in allen Handwerksberufen“, bedauert Maria Stella Falcomatà. „Vor allem leidet aber die Gruppe der Friseure unter diesem unlauteren Wettbewerb. Nicht vergessen darf man zudem, dass es für die Kunden keinerlei Qualitäts- und Hygienegarantie gibt. Gerade deshalb muss man diesem Phänomen verstärkt entgegenwirken und auf ehrliches Qualitätshandwerk bauen.“

Von: lu

Bezirk: Bozen