Work-Life-Balance

Fünfte Frühjahrstagung der Jugenddienste

Dienstag, 21. April 2015 | 13:29 Uhr

Bozen – Rund 45 Fachkräfte der Jugenddienste trafen sich bei der fünften Frühjahrstagung der Jugenddienste Südtirols, welche von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste organisierte wurde und auf der Haselburg in Bozen stattfand. Im Mittelpunkt stand das Thema "Work- Life-Balance". Work – Life – Balance ist die intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben.

Die Jugenddienst-Mitarbeitenden sind in ihrem beruflichen Alltag vielfältigen Herausforderungen und Anforderungen ausgesetzt. Sie sind Dorfmanager, Impulsgeber, sie begleiten und unterstützen junge Menschen, beraten, setzen Entwicklungsprozesse in Gang, initiieren Projekte, kooperieren und vieles mehr. Wie ist das alles zu schaffen? Wie hoch ist der Stress und die Belastung für die einzelnen Fachkräfte? Wie und wann schaffen es die Fachkräfte aus den Jugenddiensten, sich von ihrem Berufsalltag zu erholen bzw. sich abzugrenzen?

Die fünfte landesweite Frühjahrstagung der Jugenddienste wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD), dem Dachverband der 20 Jugenddienste organisiert und rund 45 Mitarbeitenden der Jugenddienste sind der Einladung zum Thema "Work- Life-Balance" gefolgt.

Work – Life – Balance ist die intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben und zielt auf eine erfolgreiche Berufsbiographien unter Rücksichtnahme auf private, soziale, kulturelle und gesundheitliche Erfordernisse. Im ersten Teil referierte Georg Reider vom Zentrum Tau zu den zentralen Aspekten des Konzeptes „Work – Life – Balance“, im zweiten Teil, der eher praktisch ausgerichtet war, wurden Anregungen und Möglichkeiten zur Realisierung des Konzeptes im beruflichen und privaten Alltag bewusst gemacht.

Die Pausen boten die Möglichkeit, das Thema in lockerer Atmosphäre weiter zu vertiefen, über Abgrenzung, Erreichbarkeit, vollen Terminkalender, das richtige Maß an Dingen zu plaudern, die Pausen boten jedoch auch die Möglichkeit, neue Impulse zu bekommen oder gemeinsam Ideen und Projekte zu entwickeln.

„Meist sind wir getrieben von Stress und Hektik, wir fragen im Alltagsstress und bei Projekten oft nach dem Was und Wie, aber selten nach dem Warum und Wozu. Wir sind getrieben von Aufgaben, die dringend zu erledigen sind – fragen uns aber zu wenig oft, was ist wirklich wesentlich“, so die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste.

Karlheinz Malojer, der Geschäftsführer der Jugenddienste, und Klaus Nothdurfter, Direktor des Amtes für Jugendarbeit, verabschiedeten am Ende der Frühjahrstagung die Mitarbeitenden der Jugenddienste.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen