Sportler und Brigl helfen gemeinsam mit der Caritas

Gebrauchte Fahrräder für Bedürftige in Rumänien

Mittwoch, 29. Juni 2016 | 12:47 Uhr

Bozen – Mehrere hundert gebrauchte Fahrräder aus Südtirol sind gerade auf dem Weg nach Rumänien, wo sie von der Caritas Satu Mare an bedürftige Familien, Kinder und Jugendliche verteilt werden. Die Räder sind bei der Umtauschaktion Bike & Running des Traditionshauses Sportler abgegeben worden, welches gemeinsam mit der Speditionsfirma die Kosten für den Transport übernimmt. „Für die Menschen in Rumänien bedeuten die Fahrräder eine riesengroße Hilfe“, bedankt sich der Direktor der Südtiroler Caritas, Franz Kripp.

Mehrere hundert Südtiroler haben in den vergangenen Wochen bei der Umtauschaktion Bike & Running der Fa. Sportler mitgemacht.  Bei der Aktion ging es darum, dass man sein altes Bike in die Filiale bringen und sich dabei eine Umtauschprämie für den Kauf eines neuen sichern konnte. „So wird das alte Fahrrad nicht einfach weggeworfen und es steht auch nicht verstaubt im Keller herum, sondern man kann damit etwas Gutes bewirken“, erklärt Elisabeth Oberrauch, Geschäftsführerin bei Sportler.

Die Fahrräder sind derzeit auf dem Weg nach Rumänien, wo sie von Mitarbeitern der Caritas Satu Mare sortiert, wenn nötig repariert, und dann an Bedürftige verteilt werden. Sämtliche Kosten für den Transport übernimmt Sportler gemeinsam mit dem Speditionsunternehmen Brigl „Es freut uns sehr, dass wir zusammen mit Sportler bei dieser Aktion dabei sein und unserer Teil dazu beitragen können, den Menschen, die im Leben nicht so viel Glück haben, den schwierigen Alltag zu erleichtern“, so Andreas Goggi, Geschäftsführer der Firma Brigl.

Franz Kripp, der Direktor der Caritas Diözese Bozen-Brixen, erklärt: „Für die betreuten Familien, Kinder und Jugendlichen in den Gemeindezentren in Rumänien bedeuten die gespendeten Fahrräder eine riesengroße Hilfe. Diese Familien besitzen keine PKWs oder Motorräder und haben oft auch nicht das nötige Geld für den Bus. Mit Hilfe der Fahrräder können sie kostenlos größere Strecken zurücklegen oder etwas damit transportieren. So kommen Kinder zu ihrer Schule und der Hauspflegedienst zu den kranken, alten Menschen.“ Franz Kripp schließt mit den Worten: „Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, für die bedürftigen Menschen, für Familien und Kinder ihre Hilfe anzubieten. Vielen herzlichen Dank dafür!”

Von: ©luk