"Fünf Jahre keine Gehaltsverhandlungen waren nicht rechtens"

Gehaltsstopp im öffentlichen Dienst: AGO will Verhandlungen

Dienstag, 14. Juli 2015 | 12:54 Uhr

Bozen – Das Verfassungsgericht hat das Verbot für die Vertragserneuerung im öffentlichen Dienst als verfassungswidrig erklärt.

„Fünf Jahre keine Gehaltsverhandlungen waren nicht rechtens. Trotzdem gibt es keine rückwirkenden Nachzahlungen. Nun ist es Zeit, so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren“, so die Gewerkschaft AGO.

Die AGO fordert die Landesregierung auf, die Verhandlungen sofort aufzunehmen, damit die Gewerkschaften die Möglichkeit haben, neue Verträge auszuhandeln, die den Kaufkraftverlust seit 2010 ausgleichen und eine reale Gehaltserhöhung zu erreichen.

„Je mehr Zeit vergeht, desto größer ist der finanzielle Schaden der Bediensteten des öffentlichen Dienstes“, merkt die AGO an.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen