Sparkasse hält Schritte für „völlig unzulässig und unbegründet“

Gerichtliche Schritte der Civibank

Mittwoch, 18. Mai 2022 | 17:49 Uhr

Bozen – Unter Bezugnahme auf die freiwilligen Gesamtübernahmeangebote (die “Angebote”), die von der Südtiroler Sparkasse AG (der “Bieter” oder “Sparkasse”) gemäß Artikel 102, Absatz 1 des GvD vom 24. Februar 1998, Nr. 58 in geltender Fassung (“TUF”), betreffend: (i) alle Stammaktien (die “Aktien”) der Banca di Cividale S.p.A. – Società Benefit (der “Emittent” oder “CiviBank”), abzüglich Nr. 4.521.925 Aktien des Emittenten, die sich zum heutigen Tag im Besitz des Bieters befinden (das “Aktienangebot”), und (ii) alle vom Emittenten ausgegebenen Warrants mit der Bezeichnung “Optionsscheine Banca di Cividale S.p.A. – 2021-2024” (die “Warrants”), abzüglich Nr. 1.557.450 Warrants, die sich zum heutigen Tag im Eigentum des Bieters befinden (das “Angebot auf Warrants”), gibt die Sparkasse hinsichtlich Pressemitteilung vom 2. Mai 2022 über “Gerichtliche Schritte der CiviBank” Folgendes bekannt.

Zu Beginn der heutigen Ratssitzung hat sich die Kammer der Zweiten Sektion des Regionalen Verwaltungsgerichts Latium mit Sitz in Rom für nicht zuständig erklärt. Dies erfolgte aufgrund der internen Aufteilung von Rechtsstreitigkeiten zwischen den verschiedenen Sektionen. Für „zuständig“ wurde die Zweite Sektion-Quater desselben Regionalen Verwaltungsgerichts erachtet. Demzufolge wurde die Rechtssache aus dem Register der Zweiten Sektion gestrichen und diese dem Präsidenten des Regionalen Verwaltungsgerichts weitergeleitet, um die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.

Die Sparkasse bekräftigt, dass sie die von der Mehrheit des Verwaltungsrats der CiviBank ergriffenen gerichtlichen Schritte für völlig unzulässig und unbegründet halte und vertraut darauf, dass das Verwaltungsgericht die volle Rechtmäßigkeit der Consob-Bestimmung, die die Veröffentlichung der Angebotsunterlage genehmigt hat, feststellen und bestätigen wird. „Dies sowohl hinsichtlich ihrer informativen Eignung als auch bezüglich der korrekten Umsetzung aller gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren“, erklärt die Sparkasse.

Es sei auch darauf hingewiesen, „dass sowohl das Wirtschafts- und Finanzministerium als auch die Consob – öffentliche Institutionen, gegenüber denen die CiviBank ihre unbegründete Initiative vorgebracht hat – sich ordnungsgemäß ins Rechtsverfahren eingelassen haben und ebenfalls die Unzulässigkeit und/oder Unbegründetheit derselben festgestellt haben.“

Der Bieter erinnert daran, dass gemäß der Mitteilung vom 4. Mai 2022 die Annahmefrist für die Angebote am 20. Mai 2022 endet, sofern sie nicht gemäß gesetzlichen Regelungen und Vorschriften verlängert wird, und dass der Zahlungstermin des Preises je Aktie, der 6,50 Euro für jede in Annahme des Aktienangebots angediente Aktie des Emittenten entspricht, und des unmittelbaren Preises für die Warrants, der 0,1575 Euro für jeden in Annahme des Warrantangebots angedienten Warrants des Emittenten beträgt, für den 25. Mai 2022 vorgesehen ist.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Gerichtliche Schritte der Civibank"


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Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 7 Tage

…zum Glück haben wir das jetzt alles verstanden…aber was geht die Öffentlichkeit so komplizierte Bankenstreiterei an…wie kann man helfen?…
😆

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