Letzter Ausstellungstag der Eisacktaler Wirtschaftstage

Großer Erfolg für Ewita

Sonntag, 26. April 2015 | 14:38 Uhr

Klausen – Heute ist der letzte Ausstellungstag der Eisacktaler Wirtschaftstage (Ewita). Zahlreiche Gäste aus dem ganzen Land haben die über 70 Aussteller besucht und waren von dem vielseitigen Wirtschaftsbild beeindruckt. Einer der Höhepunkte war die gestrige Podiumsdiskussion „Vom Kaiserweg zur Transitroute“.

Das Handwerk, der Handel, die Landwirtschaft, Gastronomie und Industrie des Eisacktals präsentierten an diesem Wochenende ihr vielseitiges Leistungsspektrum. Mehrere tausende Südtiroler kamen, um sich ein Bild von den Produkten und Dienstleistungen der Wirtschaftstreibenden zu machen. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die Begeisterung, die uns die Besucher entgegen brachten. Es ist eine wertvolle Anerkennung für unsere Arbeit und eine gelungene Veranstaltung“, freut sich OK-Chef Christian Hofer. Zahlreiche Tageshöhepunkte darunter Fachvorträge, Beratungsstunden und Gesprächsrunden boten ein abwechslungsreiches Programm. Besonders interessante Themen rund um den Eisacktaler Wirtschaftsstandort kamen gestern im Rahmen der Diskussionsrunde „Vom Kaiserweg zur Transitroute“ zur Sprache, an der lvh-Präsident Gert Lanz, die Bürgermeisterin von Klausen Maria Gasser Fink, der Obmann der Eisacktaler Kellerei Peter Baumgartner, der Geschäftsführer von Demaclenko Andreas Dorfmann, der Obmann der Raiffeisenkasse Unteres Eisacktal Nikolaus Kerschbaumer, der Vizepräsident der Wirtschaftsgenossenschaft Klausen Wilhelm Obwexer, der Wirtschaftsassessor von Feldthurns Patrick Delueg und OK-Chef Christian Hofer teilnahmen.

Klausen und die umliegenden Gemeinden hätten allgemein zahlreiche Vorteile als Standorte auf der wichtigsten Alpentransitroute, müssten sich aber noch besser und stärker verkaufen. Dies gelte vor allem für die hohe Qualität, die die Eisacktaler Unternehmen bieten. Um auch weiterhin lokal wie international erfolgreich zu sein, müsse man grundsätzlich das Bodenständige bewahren und flexibel für die Welt sein. Hierfür benötige es allerdings auch angemessene wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Erst dann würden die Betriebe wieder das Vertrauen schöpfen, um Investitionen zu tätigen und sich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig würden auch die regionalen Kreisläufe gestärkt, neue Arbeitsplätze geschaffen und die Abwanderung verhindert werden.

Lob und Anerkennung für die Wirtschaftsschau gab es auch von Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrat Philipp Achammer, dem EU-Abgeordneten Herbert Dorfmann, der Kammerabgeordneten Renate Gebhard sowie SVP-Fraktionsvorsitzender des Südtiroler Landtags Dieter Steger und Landtagsabgeordneten Pius Leitner.

Von: ©mk

Bezirk: Eisacktal