Auch in Südtirol will man aktiv werden

Gutmann steigt mit Tochterfirma ins Elektro-Geschäft ein

Sonntag, 04. Februar 2018 | 08:14 Uhr

Der Tiroler Energieversorger Gutmann steigt mit seiner im Herbst 2017 gegründeten Tochterfirma “da emobil” in den Elektromobilitätsmarkt ein. “da emobil” biete Ladelösungen für alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge, vom E-Bike bis zum E-Bus, für Privat- wie Firmenkunden an. Im “öffentlichen Netz” sollen 30 bis 40 Anlagen pro Jahr entstehen, hieß es am Freitag bei einer Pressekonferenz in Hall.

Als Ziel setzte man sich mehr als 250 Anlagen pro Jahr – den Hauptteil sollen solche für Privat- und Firmenkunden ausmachen. “Bis Ende 2025 wollen wir Marktführer in Westösterreich werden”, erklärte “da emobil”-Geschäftsführer Alois Wach. Man plane aber auch, österreichweit sowie in Südtirol aktiv zu werden. Zudem verfüge man auch bereits über Kontakte nach Deutschland. Gutmann kooperiert bei dem Projekt mit der Elektrotechnik-Firma “fiegl+spielberger”, die ebenfalls als Mutterunternehmen von “da emobil” fungiert.

“da emobil” sieht sich als Beratungs- und Planungsunternehmen für ganzheitliche Elektromobilitätslösungen für fast alle Anwendungsfälle. Die Angebotspalette reicht vom Verkauf und der Vermietung maßgeschneiderter Hardware mit Ladeinfrastrukturen und sogenannten “Wallboxen” über spezifische Softwarelösungen bis hin zu umfassenden Dienstleistungen bei Beratung, Wartung und Service.

Ein eigenes Ladenetz befinde sich gerade im Aufbau – zunächst sollen alle Gutmann-Tankstellen mit “da-Schnellladestationen” ausgestattet werden. Vonseiten der Kunden gebe es jedenfalls bereits seit Jahren eine starke Nachfrage nach E-Ladeinfrastrukturen, zeigten sich die Verantwortlichen hinsichtlich der Erfolgschancen von “da emobil” optimistisch.

Von: apa

Bezirk: Bozen