Landesrätin Martha Stocker informiert sich über die Organisation

Hausnotruf Tirol: Ein erfolgreiches Modell

Freitag, 05. Juni 2015 | 15:24 Uhr

Innsbruck – 4700 Nordtiroler vertrauen dem Hausnotruf des Roten Kreuzes und erhalten seit nunmehr 30 Jahren im Notfall Soforthilfe auf Knopfdruck. Anlässlich eines Besuches in der Zentrale dieses Dienstes in Innsbruck informierte sich die Südtiroler Landesrätin Martha Stocker über die Organisation, die Aufgaben und die Finanzierung des Tiroler Modells.

Bei einem Besuch in der Hausnotrufzentrale in Innsbruck erhielt Landesrätin Stocker vom Obmann der Freiwilligen Rettung Innsbruck des Roten Kreuzes Max Langer und Geschäftsführer Hannes Ellmerer Informationen über die schnelle und unbürokratische Hilfe, die in erster Linie von Senioren und pflegebedürftigen Menschen auf Knopfdruck angefordert werden kann. Den rund 4700 Kunden des Hausnotrufdienstes mit einem Durchschnittsalter von 82 Jahren stehen elf Mitarbeiter der Disposition und vier Techniker rund um die Uhr zur Seite und werden jährlich zu etwa 50.000 Einsätzen gerufen. Dabei gibt es für die Nutzer dieses Angebotes maßgeschneiderte Angebote vom stationären Hausnotruf und Notrufsender über einen Mobilnotruf bis hin zu einer Armbanduhr mit Notrufsender. "Auch in Südtirol gibt es immer mehr Menschen, die mit Unterstützung in ihren eigenen vier Wänden leben und für deren pflegende Angehörige ein solches Angebot durchaus eine Hilfe sein kann. Unser Hausnotruf im Weißen Kreuz bietet bereits seit Jahren diese wertvolle Dienstleistung, es war interessant die Ähnlichkeiten der Dienste in den beiden Nachbarländern festzustellen", sagte Landesrätin Stocker anlässlich ihres Informationsbesuches in Innsbruck. Eine schnelle Hilfeleistung im Notfall und die Möglichkeit sich unmittelbar mit einer Fachkraft auszutauschen biete die Chance, vor allem in der Pflege und Betreuung zu Hause den betroffenen Familien eine zusätzliche Sicherheit zu geben, so Stocker.

Von: lpa

Bezirk: Bozen