Die Vertreter des Sektors arbeiten gemeinsam für eine starke Zukunft

Holz: Eine Erfolgsgeschichte

Dienstag, 09. Juni 2015 | 17:35 Uhr

Bozen – Der Sektor Wald-Holz hat in Südtirol sowohl gesellschaftspolitisch, als
auch wirtschaftlich eine grundlegende Bedeutung. Über 25.000 Personen
erwirtschaften Einkünfte aus diesem Sektor. In der Branche sind über 2.200
Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes tätig, die sich zu 80 Prozent im
ländlichen Raum befinden. Ein weiterer Teil der Erträge fließt aus der
Bewirtschaftung des  Waldbestandes ein: über 15.000 Familien beziehen
direkte Einnahmen aus dem Wald.

Nachhaltigkeit und Qualität sind zentrale Anliegen der Vertreter des
Holzsektors. Über die Hälfte  der Wälder (58 Prozent) haben  eine
Schutzfunktion, der restliche Teil wird für die Holzproduktion genutzt. In
unseren Wäldern wachsen 105 Millionen Kubikmeter Holz: jährlich werden
650.000 Kubikmeter genutzt und die Nachhaltigkeit wird durch PEFC und FSC
Zertifizierungen geprüft.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Wirtschaftssektoren in diesem Bereich
ist strategisch. Darüber waren sich alle Vertreter des Holzsektors einig,
die am vergangenen 5. Juni der Einladung des Präsidenten der Sektion Holz
im Unternehmerverband Südtirol, Paolo  Bortolotti (Legnosud AG), gefolgt
sind, um in der Forstschule  „Latemar“ in Welschnofen gemeinsam  die
verschiedenen Maßnahmen zur Förderung der gesamten Wertschöpfungskette
Wald-Holz zu besprechen.

Zu diesem Anlass haben die Unternehmer der Sektion Holz den Direktor der
Österreichischen Bundesforste AG, Rudolf Freihager, nach Südtirol geladen.
„Die  Verwendung von Holz hat in den vergangenen 20 Jahren zu einer
außerordentlichen Erfolgsgeschichte geführt. Um diese Geschichte erfolgreich weiter zuschreiben, müssen alle Kräfte gebündelt und in
Forschung und Entwicklung investiert werden“, hat Freihager die Unternehmer
in ihren Überzeugungen bestärkt. Am Treffen haben ca. 25 Unternehmer des
Unternehmerverbandes Südtirol, des Landesverbandes der Handwerker und der
Genossenschaft  Südtiroler Sägewerke teilgenommen. „Wir alle wissen, wie
wertvoll die  Ressource Holz ist. Gemeinsam können wir diesen Rohstoff zum
Nutzen aller bestmöglich verwenden, unsere Unternehmen weiterentwickeln und
Arbeitsplätze sichern“, ist der Präsident der Sektion Holz, Paolo
Bortolotti, überzeugt.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen