Touristenmassen in Frankreich werden weniger

Hotels in Frankreich verbuchen Einbußen nach Anschlägen

Sonntag, 07. August 2016 | 15:31 Uhr

Nach den mehrfachen Anschlägen in Frankreich haben die Hotels des Landes im Juli weiter Einbußen verbucht. Vor allem die als besonders ausgabefreudig geltenden Besucher aus den USA, Asien und den Golf-Staaten ließen sich durch die Attentate abschrecken, sagte der für Tourismus zuständige Minister Matthias Fekl in einem Interview der Sonntagszeitung “Le Journal du Dimanche”.

Dagegen würden Urlauber aus anderen europäischen Länder weiterhin nach Frankreich fahren. Das seien rund 80 Prozent aller Besucher. Unter dem Strich sei die Zahl der in französischen Herbergen verbrachten Nächte ausländischer Touristen im Juli um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das entspreche den Einbußen im ersten Halbjahr.

Touristen mieden vor allem Paris und die Region um die französische Hauptstadt, sagte Fekl. Dagegen hätten andere Gegenden sogar leicht zugelegt. Die Tourismusindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Frankreich.

Nach den Anschlägen von Islamisten in Paris mit 130 Toten im November hatte im Juli in Nizza ein Tunesier 85 Menschen an der Strandpromenade mit einem Laster überfahren. Zudem töteten Islamisten einen Priester in der Normandie.

Von: APA/ag.

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