"Irma" sorgte in der Karibik und den USA für Verwüstung

Hurrikan “Irma” könnte Versicherer 50 Mrd. Dollar kosten

Samstag, 16. September 2017 | 07:20 Uhr

Der Hurrikan “Irma” hat Branchenexperten zufolge hohe Kosten für die Versicherungsbranche verursacht. Die versicherten Schäden in den USA und der Karibik könnten zwischen 32 und 50 Milliarden Dollar (zwischen 26,75 Mrd. Euro und (41,80 Mrd. Euro) liegen, erklärte der Fachdienst Air Worldwide am Freitag in einer aktualisierten Schätzung.

Auch die Ratingagentur Moody’s und der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück gehen von erheblichen Schäden für die Branche aus. Zu den wichtigsten Rückversicherern für ausschließlich in Florida tätige Sachversicherer zählt Moody’s zufolge auch die Allianz. Der Wirbelsturm war am Sonntag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde über das südliche Florida hinweggezogen.

Münchener Rück setzte in der Nacht auf Donnerstag ein Fragezeichen hinter sein Gewinnziel für dieses Jahr. Angepeilt wurde ursprünglich ein Überschuss von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro. Doch wegen der hohen versicherten Schäden in den US-Bundesstaaten Texas und Florida sowie auf den Karibikinseln steht nun im dritten Quartal voraussichtlich ein Verlust zu Buche, wie die Münchener Rück mitteilte. Das Jahresziel könnte deshalb verfehlt werden.

Von: APA/ag.