Nach 41,5 Mio. Euro im Jahr 2018 - Kernkapitalquote bei 14,34 Prozent

Hypo Tirol 2019 mit Gewinnrückgang auf 27,9 Mio. Euro

Donnerstag, 16. April 2020 | 07:00 Uhr

Die landeseigene Hypo Tirol Bank hat im Geschäftsjahr 2019 ein operatives Ergebnis von 27,9 Mio. Euro erzielt. Im Jahr zuvor hatte man beim Gewinn noch kräftig auf 41,5 Mio. Euro zugelegt. Der damalige signifikante Gewinnsprung hatte sich laut den Verantwortlichen aber auch aus Einmaleffekten aus Tochterfirmen ergeben. Das Ergebnis nach Steuern belief sich 2019 auf 24,2 Mio. Euro.

Im Jahr 2018 hatte das Institut noch 32 Mio. Euro verzeichnet. Die Bilanzsumme der Bank stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr indes von 7,3 Mrd. Euro um 1,63 Prozent auf nunmehr 7,45 Mrd. Euro. Die Kernkapitalquote lag bei 14,34 Prozent (2018: 14,67 Prozent), die Eigenmittelquote bei 16,60 Prozent (2018: 16,71 Prozent). Die Bank-Verantwortlichen sprachen von einem “erfolgreichen Geschäftsjahr 2019”.

“Die Corona-Krise ist mit Einschnitten und Herausforderungen verbunden. In diesen Zeiten bewährt sich der beständige Weg als Landesbank”, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Wilfried Stauder. Man habe die “nötigen Spielräume, um diese Krise gemeinsam mit den Tirolerinnen und Tirolern zu bewältigen”. Die Hypo Tirol habe jedenfalls auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die “festgelegte Strategie der Fokussierung auf den Kernmarkt Tirol (Nord-, Ost- sowie Südtirol) und Wien in Verbindung mit einer Reduktion der Risikopositionen” verfolgt.

Zudem betont die Bank, dass nach Moody’s auch die Ratingagentur Standard & Poor’s im vergangenen Oktober das Rating der Hypo in die Kategorie “A” gehoben habe. “Diese Bewertung bestätigt: Wir sind eine starke Landesbank mit klarem Fokus auf den Kernmarkt Tirol. Daher ist es selbstverständlich, dass wir derzeit vollste Unterstützung zur Sicherung des Standorts und der damit verbundenen Arbeitsplätze im Land leisten”, sagte Vorstandschef Hans-Peter Hörtnagl.

Von: apa

Bezirk: Bozen