Mit der Missionsgruppe Meran jenen Wasser schenken, die keines haben

In die Therme für Afrika

Dienstag, 21. Juli 2015 | 13:08 Uhr

Meran – Jenen Wasser schenken, die keines haben; das ist der Vorschlag der Missionsgruppe Meran „Ein Brunnen zum Leben“, in Zusammenarbeit mit der Therme Meran. Samstag, 25. Juli, von 9.00 bis 22.00 Uhr werden 50 Prozent des Eintrittspreises in die Therme Meran für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Benin (Westafrika) zur Verfügung gestellt.

Wie bereits 2013 und 2014, wollen die Missionsgruppe und die Therme Meran, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, gemeinsam mit dieser dritten Iniziative, auf den Wassermangel aufmerksam machen, welcher laut WHO rund elf Prozent der Weltbevölkerung trifft.

Einige Stunden Entspannung, die sich die Gäste der Therme Meran am Samstag 25. Juli gönnen, tragen dazu bei, die Lebensbedingungen von Tausenden von Personen zu verbessern. Die Hälfte der Einnahmen an diesem Tag in der Therme Meran ermöglicht den Bewohnern einiger afrikanischer Dörfer erstmalig den Zugang zu einer Trinkwasserquelle.

Der gesammelte Betrag der letzten beiden Jahre hat den Bau von zwei Brunnen im Benin, in den Dörfern von Tamboukirou und Yakouangoutingou ermöglicht.

An diesem Tag sieht das Programm folgendes vor:
•    von 11.00 bis 12.00 Uhr afrikanische Klänge am Thermenplatz mit einer senegalesischen Perkussionsgruppe;
•    von 17.00 bis 18.00 Uhr eine Zumba Stunde mit dem Fitness Center der Therme im Park;
•    von 20.00 bis 23.00 Uhr live Musik am Thermenplatz mit den Bands „Delirium Tremens“ und „Foto di Gruppo“;
•    „afrikanische“ Kinderanimation im Kinderhort;
•    ganztags im Eingangsbereich der Therme eine Fotoausstellung, eine Ausstellung afrikanischen Handwerks und ein Infostand
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Die Einnahmen der diesjährigen Aktion werden für Grabungen und den Bau von neuen Brunnen, welche von der Missionsgruppe in Zusammenarbeit mit den Diozösen und der Caritas in Parakou und Natitingou (Nord Benin) angefangen wurden, verwendet. Insbesondere im Departement Borgou (Zentral/Mittel Benin) werden zwei Tiefbrunnen und drei Quellbrunnen mit großem Durchmesser (in den Dörfern Gbérgourou, Garinidje, Sinahou, Warando und in der Nähe des Heimes Parakou) gebaut und im Departement Atakora (Nordwest Benin) werden weitere zwei Tiefbrunnen (in den Dörfern Yimporima e Boriyoure) gebaut.
Weiters werden an der Grenze zwischen Benin und Nigeria zwei von sechs weiteren Bohrungen in Angriff genommen, um die Wasserzufuhr für ein landwirtschafltiches Entwicklungsprojekt in der Nähe des Dorfes Tenonrou zu ermöglichen. Zudem werden zwölf Fotovoltaikanlagen für die Versorgung der Immersionspumpen und weitere Brunnen für die Verbesserung der Wasserversorgung gebaut bzw. installiert.

Von: ©mk