Antrittsbesuch bei Bürgermeister Peter Brunner

Industrie: Motor für Entwicklung und Beschäftigung

Donnerstag, 23. Juli 2015 | 13:19 Uhr

Brixen – Das verarbeitende Gewerbe ist der Arbeitgeber Nr. 1 im ländlichen Raum: Rd. 29 Prozent aller unselbständig Beschäftigten in Südtirol – ausgenommen die Städte Bozen und Meran – arbeiteten 2014 in diesem Bereich, gefolgt vom öffentlichen Sektor (22,8 Prozent), dem Tourismus (15,8 Prozent), dem Handel (14,1 Prozent), anderen Dienstleistungen (12,1 Prozent) und der Landwirtschaft (6,2 Prozent). In Brixen arbeiten 23,6 aller unselbständig Beschäftigten im produzierenden Gewerbe und in den umliegenden Gemeinden liegt der Prozentsatz noch höher (52,1 Prozent in Feldthurns, 32,3 Prozent in Vahrn und 28,4 Prozent in Klausen).

Beim Treffen mit einer Delegation des Bezirksausschusses Eisack- und Wipptal im Unternehmerverband mit Bürgermeister Peter Brunner, Vizebürgermeister Claudio Del Piero sowie den Stadträten Andreas Jungmann und Thomas Schraffl am 16. Juli im Rathaus wurde deutlich, dass die Gemeindeverwaltung die Leistungskraft und die volkswirtschaftliche Bedeutung der Industrie sehr zu schätzen weiß. "Wir tun im Rahmen unserer Möglichkeiten alles, damit die Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen vorfinden", betonte Bürgermeister Brunner. Als aktuelles Beispiel nannte er die jüngst von der Gemeinde beschlossenen Erleichterungen bei den Erschließungsgebühren. Brunner zeigte sich zuversichtlich, dass die Arbeiten zum Ausbau der Autobahnausfahrt Brixen-Süd noch Ende dieses Jahres, spätestens aber 2016 ausgeschrieben werden können. Auch der Mittelanschluss der Brixner Umfahrung werde 2016 verwirklicht.

Zur Sprache brachte die Unternehmerdelegation – angeführt von den stellvertretenden Bezirksvertretern Werner Kusstatscher (Beton Eisack GmbH) und Michael Reifer (Frener&Reifer GmbH) – auch die Notwendigkeit einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet und des Ausbaus von Kinderbetreuungsstätten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gemeinsam wollen sich die Gemeindeverwalter und die Unternehmer darum bemühen, die Attraktivität der Industrieberufe in der Öffentlichkeit besser bekannt zu machen und dafür zu sorgen, dass landesweit die entsprechenden Ausbildungsangebote vorhanden sind.

Von: ©mk

Bezirk: Eisacktal