Besonders niedrig war die Teuerungsrate in Griechenland

Inflation in Eurozone sank zu Jahresbeginn auf 1,3 Prozent

Freitag, 23. Februar 2018 | 11:35 Uhr

Trotz der ultra-lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geht die Inflation in der Eurozone zurück. Im Jänner lag sie bei 1,3 Prozent und damit weit unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von knapp zwei Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte. Im Dezember waren es noch 1,4 Prozent.

Besonders niedrig war die Teuerungsrate in Griechenland (0,2 Prozent) und Irland (0,3 Prozent). In Zypern sanken die Preise sogar verglichen mit dem Vorjahr um 1,5 Prozent. In der Slowakei (2,6 Prozent), Lettland (2,0 Prozent) und Österreich (1,9 Prozent) zogen die Preise dagegen vergleichsweise stark an.

Die Euro-Wächter pumpen seit fast drei Jahren über den Kauf von Anleihen enorme Summen in das Finanzsystem, um für mehr Inflation zu sorgen. Im Zuge der jüngsten Konjunkturerholung wurde das Volumen zuletzt aber auf monatlich 30 Milliarden Euro reduziert. Insgesamt ist das Programm auf 2,55 Billionen Euro angelegt und soll noch bis mindestens September laufen.

Von: APA/Ag.