Einmaliger Beitrag gefordert

Investitionsstau in der außerschulischen Jugendarbeit

Mittwoch, 03. Juni 2015 | 14:25 Uhr

Bozen – Im Rahmen der 89. Vollversammlung forderten die Mitgliedsorganisationen des Südtiroler Jugendrings (SJR) in einer Resolution die Landesregierung dazu auf, einen außerordentlichen Beitrag für Investitionen in der Jugendarbeit zu tätigen. Ein Bedarf von rund sieben Millionen Euro steht einem Budget von 260.000 Euro gegenüber. Die Mitgliedsorganisationen des SJR erwarten sich ein klares Zeichen für die Wichtigkeit der Investition in die Jugend und deren Zukunft.

In den letzten Jahren ist das Haushaltskapitel der außerschulischen Jugendarbeit für Investitionen ständig reduziert worden. Ein Investitionsstau für die dringend notwenigen Infrastrukturen ist die Folge. Beim zuständigen Amt liegen aktuell Ansuchen aus dem ganzen Land in einem Volumen von rund sieben Millionen Euro auf, das vorgesehen Budget umfasst jedoch lediglich rund 260.000 Euro.

„Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit lebt vom Engagement der Menschen. Um sich jedoch an die Anforderungen der Zeit anpassen zu können, braucht es auch für die Kinder- und Jugendarbeit geeignete Infrastrukturen. Der Bedarf und die verfügbaren finanziellen Mittel klaffen dabei stark auseinander“, erklärt Martina De Zordo, die Vorsitzende des SJR.

Aus diesem Grund fordern die Mitgliedsorganisationen des SJR die Landesregierung dazu auf, den Investitionsstau in der außerschulischen Jugendarbeit durch einen einmaligen außerordentlichen Beitrag zu beheben. Dadurch könne ein klares Zeichen für die Wichtigkeit der Investition in die Jugend und deren Zukunft gesetzt werden.

Landesrat Achammer hat bei der Vollversammlung des SJR seine Unterstützung zugesagt. „Wir hoffen, dass mit der Unterstützung des Landesrates der Investitionsstau baldmöglichst behoben werden kann“, so De Zordo abschließend, die dem Landesrat für die zugesagte Unterstützung dankte.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen