Folgen der Coronakrise

Israels Wirtschaft bricht im 2. Quartal um 28,7 Prozent ein

Sonntag, 16. August 2020 | 13:35 Uhr

Die Coronakrise hat Israels Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend stark getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) brach aufs Jahr hochgerechnet im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um 28,7 Prozent ein, wie das Statistikamt am Sonntag bekanntgab. Analysten hatten ein Minus von 22 Prozent prognostiziert. Massive Einbußen zeigten sich im Handel.

Die Exporte gingen um 29,2 Prozent zurück, die Importe um 41,7 Prozent. Die privaten Ausgaben sackten um 43,4 Prozent ab.

Die Ausgaben des Staates schossen dagegen um 25,2 Prozent in die Höhe. Für das Gesamtjahr wird ein BIP-Einbruch um bis zu sechs Prozent erwartet.

Von: APA/ag.

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