Der IWF unterstützt zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer

IWF unterstützt Südafrika in Coronakrise mit 4,3 Mrd. Dollar

Montag, 27. Juli 2020 | 21:12 Uhr

Im Kampf gegen die Coronakrise unterstützt der Internationale Währungsfonds (IWF) Südafrika mit einem Hilfspaket in Höhe von rund 4,3 Milliarden US-Dollar (3,8 Mrd. Euro). Die Finanzierung werde Südafrika bei der Überwindung der Krise helfen, erklärte der IWF. Die Virus-Ausbreitung und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hätten Südafrika in eine “schwere wirtschaftliche Rezession” gestürzt.

Der IWF hatte im Juni prognostiziert, dass die Wirtschaft des G-20-Mitglieds Südafrika in diesem Jahr wegen der Pandemie um acht Prozent einbrechen werde. Seither hat die Zahl der Neuinfektionen in Südafrika aber nochmals deutlich zugenommen. Daten der Universität Johns Hopkins zufolge gibt es dort inzwischen knapp 450.000 bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 – mehr als in jedem anderen Land Afrikas.

Der in Washington ansässige IWF unterstützt wegen der Pandemie zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer, oft mit einer Mischung aus Nothilfen und Krediten. Rund 100 Länder haben sich beim IWF nach Unterstützung erkundigt, Dutzende haben bereits Mittel beantragt.

Von: APA/dpa