Traditionelle Branchen sind eng miteinander verwoben

IWF warnt vor negativen Brexit-Folgen für Irland

Freitag, 12. Mai 2017 | 18:29 Uhr

Der britische EU-Austritt wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schwere Folgen für Irland mit sich bringen. Zumindest mittelfristig seien die Auswirkungen wohl negativ und weitreichend, erklärte die Organisation am Freitag in ihrem Jahresbericht zum Zustand der irischen Wirtschaft. Betroffen sind traditionelle Branchen, die eng mit dem Nachbarland verwoben sind.

Gerade außerhalb großer Städte könnte es Auswirkungen auf die Beschäftigung geben, hieß es. Irland und Großbritannien haben traditionell sehr enge Beziehungen.

Zudem verfügt Irland über die einzige Landgrenze mit dem Königreich. In den vergangenen drei Jahren wuchs die irische Wirtschaft so stark wie kein anderer EU-Staat. Dies ist allerdings in Gefahr, weil die britische Premierministerin Theresa May einen harten Schnitt mit der EU anstrebt und auch bereit ist, auf den Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu verzichten.

Von: APA/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "IWF warnt vor negativen Brexit-Folgen für Irland"


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Nathan
Nathan
Grünschnabel
11 Tage 1 h

Na klar – ohne EU ist die Welt zu Ende! Ironie Off – Leute es gibt ein Leben auch ohne Europa. Europa hat keine Daseinsberechtigung mehr! Nicht in dieser Form! Was hat Europa außer eine gemeinsame Währung? Nichts! 

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
11 Tage 1 h

…unterstützt die Iren…sonst kommt der britische Imperialismus zurück…😆

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