Hennes & Mauritz hat mit der Konkurrenz zu kämpfen

Juli-Umsätze bei H&M schüren Hoffnung auf Trendwende

Montag, 15. August 2016 | 13:10 Uhr

Bei Hennes & Mauritz nährt ein überraschend üppiges Umsatzplus im Juli Hoffnungen auf wieder höhere Wachstumsraten. Die schwedische Modekette konnte die Erlöse um zehn Prozent steigern, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Damit lagen die Skandinavier über den Analysten-Erwartungen von durchschnittlich neun Prozent, aber auch deutlich unter dem Plus von 16 Prozent vor einem Jahr.

Der Juli ist damit der zehnte Monat in Folge, in dem der Rivale von Zara-Mutter Inditex eine Verlangsamung des Umsatzwachstums hinnehmen muss. H&M hat mit härterer Konkurrenz unter den Anbietern von Billigmode kämpfen. Zudem liefen Saison-Kollektionen wegen ungünstiger Wetterbedingungen in zentralen Märkten schlecht.

Das Juli-Geschäft stützt Prognosen von Konzernchef Karl-Johan Persson, dass es in der zweiten Jahreshälfte wieder aufwärtsgehen dürfte. Im August liegt die Latte schon einmal sehr niedrig, weil das Wachstum im Vorjahr nur ein Prozent betrug. Am 15. September will H&M Einblick in die Entwicklung im August geben sowie die Umsatzzahlen für das dritte Quartal (Juni bis August) vorlegen. Zahlen zu einzelnen Ländern wie Österreich veröffentlichte H&M am Montag nicht.

Von: APA/ag.

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