Rückstellung von 79,7 Millionen Dollar drückt die Ergebnisse

Julius Bär legt Fifa-Geldwäsche-Untersuchung mit Zahlung bei

Montag, 09. November 2020 | 09:39 Uhr

Die Schweizer Privatbank Julius Bär kann eine Untersuchung über Geldwäsche- und Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Weltfußballverband Fifa in den USA wohl mit einer Millionenzahlung beilegen. Eine Grundsatzvereinbarung mit dem US-Justizministerium (DOJ) dürfte in Kürze endgültig werden, teilte das Institut am Montag mit. Die Vereinbarung umfasse ein dreijähriges sogenanntes Deferred-Prosecution-Agreement und eine finanzielle Entschädigung.

Die seit 2015 laufende Untersuchung des US-Justizministeriums (DOJ) geht dem Verdacht von Geldwäsche und Korruption bei der Fifa nach, in die Funktionäre sowie Tochtergesellschaften und angeschlossene Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert sind. Julius Bär hatte im September eine Beilegung der Sache in Aussicht gestellt. Die Rückstellung in Höhe von 79,7 Millionen Dollar (rund 67 Mio. Euro) dafür werde das Ergebnis des laufenden Jahres belasten.

Von: APA/ag.

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