"Globales Problem mit spezieller chinesischer Dimension"

Juncker will im Stahlkonflikt auf China Druck ausüben

Sonntag, 04. September 2016 | 09:31 Uhr

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verlangt von China einen Abbau der hohen Überkapazitäten auf dem Stahlmarkt. Vor Beginn des G-20-Gipfels im chinesischen Hangzhou sprach Juncker am Sonntag von einem “globalen Problem, aber mit einer speziellen chinesischen Dimension”.

Die Volksrepublik müsse als weltweit größter Stahlproduzent ihrer Verantwortung gerecht werden und zu einer Lösung beitragen. Dazu solle sich das Land an einem internationalen Beobachtungssystem für Stahlkapazitäten beteiligen. Juncker unterstrich, die EU-Kommission werde nicht hinnehmen, dass China Produkte mit Niedrigstpreisen weltweit in den Markt drücke und damit Tausende Jobs in der europäischen Stahlwirtschaft gefährde.

Auch die US-Regierung und die deutsche Regierung wollen das Thema beim Gipfeltreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) ansprechen, das am Nachmittag (Ortszeit) beginnen sollte. US-Amerikaner und Europäer gehen bereits mit Dumpingklagen gegen China vor.

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "Juncker will im Stahlkonflikt auf China Druck ausüben"


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enkedu
Grünschnabel
20 Tage 16 h

Wenn die politische Union der Eu einen Regierungschef alla Gin Tonic Juncker bedeutet, kimp mir zum Kotzen und i bin dagegen.

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