Wetterphänomen La Niña macht kolumbianischen Kaffeebauern zu schaffen

Kaffeeproduktion in Kolumbien um 12 Prozent eingebrochen

Freitag, 06. Januar 2023 | 10:11 Uhr

Die Kaffeeproduktion in Kolumbien ist im vergangenen Jahr stark gesunken. Die kolumbianischen Kaffeebauern ernteten 11,1 Millionen 60-Kilo-Säcke Kaffeebohnen, wie der Verband der Kaffeeproduzenten am Donnerstag mitteilte. Das sind um 12 Prozent weniger als im Jahr davor und die schlechteste Ernte seit 2013. Schuld sei in erster Linie das Wetterphänomen La Niña mit seinen starken Temperaturabfällen und Niederschlägen.

Kolumbien ist der drittgrößte Kaffeeproduzent weltweit nach Brasilien und Vietnam. Kaffee gehört neben Öl und Erz zu den wichtigsten Exportprodukten des Lands. Die Ausfuhren von Kaffee gingen den Angaben des Produzentenverbandes zufolge im vergangenen Jahr um 8 Prozent zurück.

Von: APA/AFP

Kommentare

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2 Kommentare auf "Kaffeeproduktion in Kolumbien um 12 Prozent eingebrochen"


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HeinzRuediger
Tratscher
28 Tage 21 h

Cool, dann gibts wieder einen grund den cafepreis von 1,80 auf 2,20€ anzuheben 🙂

Zenzi65
Zenzi65
Grünschnabel
28 Tage 21 h

ich trinke nur Gerstensaft darum ist es mir eigentlich egal!

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