Auf Initiative der Caritas

Kirchenglocken läuteten gegen weltweiten Hunger

Freitag, 31. Juli 2020 | 17:25 Uhr

In ganz Österreich und Südtirol haben am Freitagnachmittag erneut rund 3.000 Kirchenglocken auf den Hunger in der Welt aufmerksam gemacht. Auf Initiative der Caritas waren um 15.00 Uhr fünf Minuten lang im ganzen Land Glockenschläge zu hören. Die katholische Kirche machte damit auf den Hunger vor allem in Afrika aufmerksam, an dem täglich zahlreiche Menschen sterben, und ersuchte um Spenden.

“Es ist ein Gebot der Stunde, jene Menschen nicht allein zu lassen, deren tägliche Mahlzeit (…) nicht gesichert ist. Wir dürfen jetzt unsere Nachbarn auf dem afrikanischen Kontinent und in den ärmsten Regionen der Welt nicht vergessen”, appellierte Caritas-Präsident Michael Landau im Vorfeld in einer Aussendung. Hunger sei kein Naturgesetz. “Hilfe ist rasch und einfach möglich!”

Laut Angaben der Vereinten Nationen leidet weltweit eine von neun Personen an chronischem Hunger. Durch die Corona-Pandemie könnte diese Zahl erneut um bis zu 132 Millionen Menschen anwachsen. Ausgangsbeschränkungen verschärfen laut Caritas die Hungersituation beispielsweise in den ländlichen Regionen Afrikas. Das ohnehin geringe Einkommen falle völlig weg.

In den letzten Jahren sei die Zahl der Hungernden erstmals seit langer Zeit wieder gestiegen. 47 Millionen Kinder weltweit seien akut unterernährt, warnte die Caritas. Vor allem die Länder in Afrika seien betroffen: durch Konflikte, durch die Klimakrise und durch Covid-19.

 

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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19 Kommentare auf "Kirchenglocken läuteten gegen weltweiten Hunger"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Lion18
Lion18
Tratscher
10 Tage 11 h

Seid i a Kind bin hear i dass orme Menschen verhungern und es isch olm no so! Obwohl seid i denken konn olm gespendet werd, also kimp es Geld nit do hin wous sollte suscht gibt’s des nit. Anstott Kirchenglocken leiten soll der Kirchenstaat mol Geld locker mochn und helfen weil wenn bei eins do a die Glocken leiten hobn de ormen Leit entn decht nicht zu Essen!

nachgedacht
nachgedacht
Tratscher
10 Tage 9 h

@lion 18
nor spend holt (nor hattn die gloggn kolfn)und zoag nit mitn fingr af ondre…

Krabbe
Krabbe
Tratscher
10 Tage 8 h

Das Geld kommt janauch teilweise an (allerdings mit hohen Prozentsätzen, die in dunkle Kanäle verschwinden), deswegen ist die Überbevölkerung mittlerweile auch Afrikas größtes Problem!
Da die durchschnittliche (!) afrikanische Frau aber 7 Kinder bekommt, wird’s nie besser.

Storch24
Storch24
Universalgelehrter
10 Tage 7 h

Also Geld und Verhüterli

Krabbe
Krabbe
Tratscher
9 Tage 22 h

@Storch24
Entwicklungshilfe auf Augenhöhe wäre die Devise gewesen. Jetzt haben aber die Chinesen übernommen und zwar nicht nur in Afrika. Das chinesische Zeitalter hat definitiv begonnen.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
8 Tage 20 h

@nachgedacht..hättest du beim Lesen des Kommentars von Lion18 deinem Nicknamen Ehre gemacht, dann wäre es zu deiner Antwort erst gar nicht gekommen.

Brixbrix
Brixbrix
Superredner
10 Tage 10 h

mit dem Glockngelaite hot gonz sicher koander gessn.
gscheider wenn die Kirche awian epas fa ihrn groassn Reichtum aussertuat.
mohlzeit

traktor
traktor
Universalgelehrter
10 Tage 8 h

es brauch geburtenkontrollen, nur so kann der hunger bekämpft werden…

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Superredner
10 Tage 11 h

Ob das hilft?

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
10 Tage 10 h

Der Hunger in den sogenannten Dritteweltländern ist an Tragik nicht zu überbieten. Aber der Zeitpunkt, den die Caritas für diese Aktion gewählt hat, ist eher suboptimal.

Buffalo
Buffalo
Neuling
10 Tage 9 h

Durch Glockenläuten wird niemand satt.

Goggile
Goggile
Tratscher
10 Tage 9 h

Das hat den Hungernden sicher sehr geholfen….die würden wütend werden wenn sie das hören würden…denn keiner wird davon satt!!!

Hanzjoerg
Hanzjoerg
Neuling
10 Tage 8 h

So ein schmarrn wieder einmal, hilft sicher.. Zum kotzen

braver bui
braver bui
Grünschnabel
9 Tage 22 h

die Kirche kannt ah spenden

Gruentee6
Gruentee6
Grünschnabel
10 Tage 5 h

Aufgrund der Wirtschaftskrise (verschuldet u.a. durch die übertriebenen Coronamaßnahmen) wird sehr wahrscheinlich viel weniger Geld nach Afrika und andere arme Länder fließen als üblich. Wer gibt schon den armen Ländern Geld, wenn man selbst keines hat?? Die Hungertoten werden vermutlich leider zunehmen (aktuell schätzt man weltweit täglich ca. 24.000 Hungertote)..und da sterben in erster Linie nicht alte-kranke Menschen, sondern leider vor allem junge Menschen!

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Superredner
9 Tage 18 h

Konkrete Hilfe sieht anders aus!

Server
Server
Tratscher
8 Tage 22 h

@ pfaelzerwald
Genau 👌 Das sehe ich auch so, Glockenläuten bringt nichts, da hört ja keiner mehr hin….

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
9 Tage 17 h
Dass die seit vielen Jahrzehnten überall auf der Welt von Staaten und NGO’s gesammelten Gelder nicht vollständig bei Denjenigen ankommen, die sie dringend benötigen, ist nicht deren Schuld. Das “Zur Verfügung stellen” von Entwicklungshilfe und “Spendenaktionen” beruhigen zwar manches Gewissen, das es wegen der Ausbeutung des afrikanischen Kontinents gibt, aber die Verwendung der Gelder zielgerichtet in Infrastruktur, z.B. Brunnenbau, Landwirtschaft, Bildung, Sanität usw. einsetzen und kontrollieren wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Die Menschen müssen von ihrer eigenen Hände Arbeit leben können, nicht von Billigimporten aus der restlichen Welt ihrer Existenz beraubt werden. Vielleicht würde das auch die massiven… Weiterlesen »
Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
8 Tage 19 h

@Ars Vivendi
Ich denke, der Dreh- und Angelpunkt ist Bildung.
Unabhängig von der “Schicht” ist Bildung der Frauen das beste “Verhütungsmittel”. Hilft gegen zu viele Kinder, Hunger, kriegerische Auseinandersetzungen durch Perspektivlosigkeit.
https://tageswoche.ch/politik/das-beste-verhuetungsmittel-ist-bildung/

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