LKÖ-Experte: Bauern könnten künftig mehr auf Birnenkulturen setzen

Klimawandel und weniger Konsumenteninteresse setzen Apfelanbau zu

Mittwoch, 23. August 2017 | 13:10 Uhr

Der Klimawandel und zuletzt auch weniger Konsumenteninteresse könnte zu Änderungen beim gewerblichen Apfelanbau sorgen. Einerseits brauche es mehr Frostberegnung, um Spätfrostschäden an Blüten zu verhindern, die es heuer und voriges Jahr gab. Andererseits könnte womöglich mehr auf Birnen gesetzt werden, so Johann Greimel von der Landwirtschaftskammer im Ö1-“Mittagsjournal” am Mittwoch.

Moderne Birnensorten könnten im Absatz steigen, das sollten sich die Bauern anschauen, so Greiner. Auch Beeren seien zuletzt bei Konsumenten besser angekommen als Äpfel, hieß es im Bericht.

Die EU-Apfelernte fällt heuer wie berichtet schwach aus, jene in Österreich schon das zweite Jahr in Folge. Die World Apple and Pear Association (WAPA) schätzt für heuer in der Steiermark einen Ertrag von 67.000 Tonnen. Das Apfelland ist für rund 80 Prozent der gesamten Austro-Apfelernte verantwortlich. Apfelimporte kommen traditionell aus Südtirol, Polen, Deutschland, Argentinien und Südafrika.

Von: apa

Bezirk: Bozen