„Dringender Handlungsbedarf besteht“

Kölner Hütte: Latemar Karersee GmbH zieht eigenen Vorschlag zurück

Mittwoch, 15. Juni 2022 | 16:28 Uhr

Karersee – Die Latemar Karersee GmbH nimmt die Entscheidung der Landesregierung, die Abteilung Hochbau und technischer Dienst mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Kölner Hütte zu beauftragen, zur Kenntnis.

Wie berichtet, sollen die notwendigen Maßnahmen für die Sanierung der Kölner Hütte sollen mittels Machbarkeitsstudie ermittelt werden. Darauf hat sich die Landesregierung auf Vorschlag von Landesrat Massimo Bessone verständigt.

Die Machbarkeitsstudie soll die besondere Lage der Schutzhütte sowie die Richtlinien der Unesco und die ökologischen, baulichen, landschaftlichen und denkmalpflegerischen Vorgaben berücksichtigen und im Konsens zu einer nachhaltigen baulichen Lösung kommen. Diese Vorgehensweise wurde mit den Alpinverbänden CAI und AVS vereinbart, die in der paritätischen Kommission zusammenarbeiten.

„Unser Hauptanliegen, das wir mit der Einreichung des ÖPP-Projektes ‚Kölner Hütte‘ verfolgt haben, war es ja, einen Impuls für die Aufwertung dieser bedeutenden Immobilie zu geben. Wir begrüßen die Entscheidung der Landesregierung, auch weil damit bestätigt wird, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht. In Erwartung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie ziehen wir unseren ÖPP-Vorschlag zurück, wobei wir uns weitere Initiativen vorbehalten“, erklärt der Geschäftsführer der Latemar Karersee GmbH, Florian Eisath.

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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2 Kommentare auf "Kölner Hütte: Latemar Karersee GmbH zieht eigenen Vorschlag zurück"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
11 Tage 17 h

Richtlinien der Unesco ? Und was ist mit schauderhaften Bauwerk (Santnerpasshütte) das gerade ganz oben auf dem Rosengarten errichtet wird ?  😡

Doolin
Doolin
Kinig
11 Tage 16 h

…Disneyland in the mountains…
😆

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