Tätigkeitsprogramm 2016 und Leitlinien zur Kleinkindbetreuung

Landesrätinnen Stocker und Deeg besuchen Beirat für Chancengleichheit

Montag, 14. September 2015 | 16:54 Uhr

Bozen – Auf Einladung des Landesbeirates für Chancengleichheit für Frauen haben die Landesrätinnen Martha Stocker und Waltraud Deeg unlängst an einer Sitzung des Landesbeirates teilgenommen. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Austausches standen das Tätigkeitsprogramm für 2016 sowie die neuen Leitlinien zur Kleinkindbetreuung.

Im Rahmen der vergangenen Sitzung haben die Mitglieder des Landesbeirates für Chancengleichheit zusammen mit der Landesrätin für Chancengleichheit Martha Stocker die Schwerpunkte für das Tätigkeitsprogramm der nächsten Jahre besprochen, wobei auch die Wichtigkeit der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Privatwirtschaft unterstrichen wurde. Zu diesem Thema soll in Kürze ein weiteres Treffen organisiert werden.

"Heuer feiert der Landesbeirat sein 25-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung vor einem Vierteljahrhundert hat sich immer wieder gezeigt, dass mit Hilfe einer angemessenen Unterstützung die Anliegen der Frauen von der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zur Stärkung der Vertretung von Frauen in politischen und wirtschaftlichen Entscheidungspositionen effizient vorangetragen werden können. Deshalb ist es wichtig, dass der Landesbeirat auch weiterhin die notwendige Unterstützung erhält, um weiterhin in diese Richtung zu arbeiten", so die Präsidentin des Landesbeirates Ulrike Oberhammer.

Die Familienlandesrätin Waltraud Deeg präsentierte den Beiratsfrauen die Leitlinien für die Kleinkindbetreuung und unterstrich, dass mit den Leitlinien erste wichtige Prinzipien für einen quantitativen und qualitativen Ausbau der familienunterstützenden Betreuungsangebote für Kinder von null bis 14 Jahren in Südtirol definiert worden sind. Der Landesbeirat befürwortete die vorgestellten Inhalte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es nun aber wichtig sei, konkrete Maßnahmen auszuarbeiten, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Familien- und Erwerbsleben zu ermöglichen.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen