Mehrjährige Verhandlungen

Landeszusatzvertrag für die Sozialgenossenschaften nun unterzeichnet

Mittwoch, 17. Juni 2015 | 18:24 Uhr

Bozen – Am 16. Juni 2015 wurde am Sitz des Raiffeisenverbandes Südtirol zwischen den Verbänden der Genossenschaften und den Gewerkschaften ein Landesvertrag für die Sozialgenossenschaften in Südtirol abgeschlossen. Bereits seit mehreren Jahren wurde über ein territorialen Lohnelement (ERT) diskutiert und nun ist es gelungen, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die innerhalb dieses Jahres ein Rechensystem erarbeiten soll, auf dessen Grundlage der wirtschaftlichen Situation der Sozialgenossenschaften eine akzeptable Landeszulage vereinbart werden soll. Dies erklärt der ASGB in einer Aussendung.

Für das Jahr 2014 erhalten die MitarbeiterInnen mit dem Novembergehalt  eine einmalige Zahlung von 150 Euro ausbezahlt(50 Euro mehr als im gesamtstaatlichen Kollektivvertrag festgelegt). Weitere Punkte sind die Spesenvergütung für Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug und eine Kilometerzulage, die jener der Landesbediensteten angeglichen wird; auch eine Zulage für Ferienaufenthalte mit Betreuten ist vorgesehen.
 
Geregelt und festgelegt wurde auch die Einstufung von Berufsbildern mit Südtiroler Besonderheiten. Ebenso angepasst an hiesige Bedürfnisse wurden die Bestimmungen zu den befristeten Arbeitsvertragen.
 
Im Vertrag wird die Berufslehre (Lehre B) und die entsprechenden Mindeststandards des Landes  für die Sozialgenossenschaften übernommen. In die Bestimmungen des Rechts auf Studium 150 Stunden) wird auch die Erlernung der jeweils anderen Landessprache übernommen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen