Airline-Gründer verteidigt den Verkauf an Ryanair

Lauda: Der Neid ist ein Hund

Sonntag, 25. März 2018 | 10:45 Uhr

Ex-Rennfahrer und Airline-Gründer Niki Lauda hat seinen Verkauf der Laudamotion an die irische Billigfluglinie Ryanair verteidigt. Dass er nur ein Strohmann für die Iren gewesen sein könnte, dementiert Lauda – und richtet seinen Kritikern via “Kronen Zeitung” aus: “Der Neid, um es auf den Punkt zu bringen, ist ein Hund.”

Die Frage, ob er bei seiner Pressekonferenz vor zwei Wochen schon wusste, dass er an die Iren verkauft, obwohl er damals sagte, er wisse von Gesprächen mit den Iren “null”, ließ Lauda im “Krone”-Interview offen. Er habe jedenfalls bei den Deal nicht “gezockt”. “Ich habe mein eigenes Geld riskiert, ich habe eine wirtschaftlich richtige Entscheidung getroffen”, so Lauda.

Zu der angeblich schlechten Bezahlung seiner Flugbegleiter meinte Lauda, diese würden im Monat um 50 Euro weniger verdienen als die Kollegen bei der AUA. Das Anfangsgehalt liege zwischen 1.470 und 1.500 Euro brutto, putzen inklusive. “Bei jeder Airline müssen die Flugbegleiter die Flieger innerhalb von 30 Minuten aufräumen, das ist ganz normal”, betonte Lauda.

Von: apa