Dem Ursprung wieder ein wenig näher gekommen

Lebendige Marktkultur in Prad

Dienstag, 22. September 2015 | 15:56 Uhr

Prad – Der Matthäusmarkt am 21. September lockt mit lokalen und regionalen Erzeugnissen vom Bauernhof und darüber hinaus.

Die Prader Marktkultur mit ihrem Wochenmarkt und den zwei großen Märkten beleben und aufwerten; das hat sich die Marktgemeinde Prad und mit ihr der zuständige Referent Gerald Burger, vorgenommen. Erste Früchte hat dieser Vorsatz bereits mit der Erweiterung des Wochenmarktes durch einen Bauernmarkt gezeigt. Nachgezogen hat nun auch der Matthäusmarkt, der jedes Jahr, so auch heuer, am 21. September stattfindet.

26 Stände mit lokalen und regionalen Produzenten, allesamt im Prader Altdorf versammelt, standen erstmals 65 herkömmlichen Marktständen gegenüber. So konnte der Matthäusmarkt eine breite Palette an Produkten bieten, die von bäuerlichen Selbsterzeugnissen über Filztaschen und Jeans bis hin zur klassischen „Manderlatta“, reichte. Für den Anfang durchaus ein Erfolg. So will man auch in Zukunft weiter an dieser Aufwertung arbeiten. Laut Burger sollen der Matthäusmarkt – und mit ihm auch der zweite große Prader Markt, der „Sonnta-Hons-Morkt“ am 24. Juni – ein fixer Treffpunkt lokaler und regionaler Produzenten werden. Zusätzlich sollen auch die örtlichen Vereine intensiver in das Marktgeschehen integriert werden.

Nächste Gelegenheit die Prader Marktkultur und zudem noch das Prader Brauchtum zu erleben ist das Brauchtums- und Genussfest am 4. Oktober ab 10.30 Uhr am Hauptplatz.

Von: ©mk

Bezirk: Vinschgau