lvh-Ortsversammlung

lvh Mölten: “Nur durch Zusammenarbeit Herausforderungen gewachsen”

Mittwoch, 15. April 2015 | 12:24 Uhr

Mölten – Dass vor allem eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung eines Dorfes und den örtlichen Betrieben die wichtigste Erfolgsbasis ist, war man sich bei der von Mölten einig. Auf der Tagesordnung der Sitzung standen neben den wichtigsten Themen auf Verbands-, Orts- und Bezirksebene auch die aktuellsten Neuerungen im Steuer- und Arbeitsrecht
 
Nachdem Ortsobmann Ulrich Perkmann von der regen Tätigkeit der Ortsgruppe im vergangenen Jahr berichtet hatte, betonte er die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftstreibenden eines Dorfes und der Gemeindeverwaltung. Dies unterstrich auch die Möltner Bürgermeisterin Angelika Wiedmer. „Nur wenn wir bereit sind, miteinander zu arbeiten, sind wir den vielen Herausforderungen gewachsen“, so Wiedmer.
Bezirksobmann Gerhard Resch gab Aufschluss über das neue Vergabegesetz und die Landesraumordnung. Er gab auch einen Ausblick über die bevorstehende Berufs-WM „Worldskills, die im Sommer in Brasilien ausgetragen wird und bei der 19 Südtiroler Nachwuchstalente um die begehrten Medaillen kämpfen werden.

lvh-Vizepräsident Martin Haller berichtete vom Südtiroler Meisterbund, seinen Zielen und Mitgliedsvorteilen. Er ging auch auf die Handwerksausbildung ein und thematisierte dabei die Berufsmatura. „Nun haben auch Lehrlinge die Möglichkeit, nach ihrer Ausbildung zusätzlich noch die Matura zu absolvieren. Ein sehr wichtiger Schritt für die Aufwertung der Lehre“, betonte Haller.

Bezirksbüroleiter Karl Forer informierte über die vielfältigen Neuerungen im Steuer-und Arbeitsrecht. Bei Abrechnungen gegenüber den Gemeinden und im Bausektor stelle vor allem die Ausdehnung der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft (Reverse-Charge-System) und das System der getrennten Zahlungen (Split Payment)  eine einschneidende Änderung dar. Als positiv hob er hervor, dass der Staat die Verlängerung der Steuerabsetzungsmöglichkeiten bei Sanierungen beschlossen hat und 2015 für Betriebe und Privatpersonen leichte Steuererleichterungen bei IRAP, GIS und regionaler IRPEF zum Tragen kommen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern