Stipendium an unibz

Master-Lehrgang zu digitalen Technologien

Dienstag, 24. Mai 2022 | 22:34 Uhr

Bozen – Die Volksbank investiert aktiv in die Ausbildung neuer Fachkräfte – und in die Stärkung des Wirtschaftstandorts Südtirol. Die Bank hat eine Vereinbarung mit der Freien Universität Bozen unterzeichnet, an der im September 2022 erstmals der neue Master-Lehrgang „Cloud-native-Anwendungen in virtuellen Umgebungen“ startet. Der Lehrgang bildet Fachkräfte aus, die für neue Bedürfnisse der Arbeitswelt im technologischen und digitalen Bereich gerüstet sind – Kompetenzen, die auch für den Wirtschafts- und Finanzsektor relevant sind.

Die Finanzbranche hat sich in den letzten Jahren stark verändert, was nicht zuletzt auf die Pandemie und den daraus resultierenden digitalen Wandel sowie auf die Entwicklung neuer Technologien zurückzuführen ist. Vor allem die Bereiche Innovation und Sicherheit haben im Bankensektor eine starke Beschleunigung erfahren: Bei der Branchenveranstaltung ABI Lab Forum 2022 wurde betont, dass die IT-Sicherheit für Italiens Banken zu den zehn Top-Prioritäten bei IT-Investitionen gehört. Gleichzeitig haben sich auch die Berufsbilder weiterentwickelt, vom IT-
Sektor bis hin zur Cybersicherheit. Unternehmen stehen nun vor der Aufgabe, hochspezialisierte Fachkräfte mit neuen Kernkompetenzen auszubilden, um zukünftige Herausforderungen und Veränderungen zu bewältigen.

Die Volksbank hat daher mit der Freien Universität Bozen eine Vereinbarung unterzeichnet, um zwei Stipendien für den neuen Master-Lehrgang „Cloud-native-Anwendungen in virtuellen Umgebungen“ zu finanzieren. Der Lehrgang beginnt im September 2022 und soll neue Fachkräfte hervorbringen, die in der Wirtschaftswelt besonders gefragt sind, wie Softwareentwickler und IT-Experten. Die Fähigkeiten, die während des akademischen Lehrgangs erworben werden, reichen von IT-Sicherheit und Cloud Computing bis hin zur Kenntnis und Verwaltung von Betriebssystemen.

„Die Volksbank setzt damit weitblickend auf die Ausbildung hochspezialisierter Fachkräfte, die in der Arbeitswelt immer gefragter sein werden“, sagt Ilse Steurer, Leiterin Human Resources der Volksbank. „Als dynamischer Betrieb bietet unsere Bank vielfältige Aufgabenfelder und Berufsprofile mit individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Vereinbarung mit der Freien Universität Bozen ist für uns auch eine klare Investition in den Standort Südtirol.“

Berufsbilder im MINT-Bereich (engl. „STEM“), also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, spielen eine zunehmend wichtige Rolle – auch im Bankensektor. Laut der Studie „RiGeneration STEM“ der Deloitte-Stiftung über Bildung und Ausbildung in MINT-Fächern in Italien haben „Arbeitsplätze, die analytische und kommunikative Fähigkeiten erfordern, seit 1970 um 60 Prozent zugenommen, während repetitive Tätigkeiten mit geringer Wertschöpfung um zwölf Prozent zurückgegangen sind“. Laut Beobachtungsstelle „werden MINT-Berufe als dynamisch, interessant und potenziell hoch bezahlt bewertet; zudem gelten sie als Jobs, die mit der Entwicklung von interdisziplinären Kenntnissen, Soft Skills und Führungskompetenz einhergehen“.

Gerade im MINT-Bereich investiert die Volksbank daher in Ressourcen und reagiert so auf neue Herausforderungen und technologische Entwicklungen. Konkret hat die Bank die Personaldecke in den Bereichen Organisation, IT und IT-Sicherheit signifikant gestärkt. „Als Volksbank werden wir auch in Zukunft den gesellschaftlichen Wandel, der uns alle betrifft, mitgestalten und den Menschen in unserem Einzugsgebiet nahe sein. So wollen wir konkret dazu beitragen, dass jüngere Generationen bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind“, so Steurer.

Von: bba

Bezirk: Bozen

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