Visa bestreitet Vorwürfe

Mastercard und Visa drehen Pornhub den Geldhahn zu

Freitag, 05. August 2022 | 10:30 Uhr

Visa und Mastercard stellen die Zahlungen an Trafficjunky ein. Dieses kanadische Unternehmen vermittelt Werbung auf Webseiten von MindGeek, darunter auch Pornhub, berichtet die Financial Times. MindGeek ist einer der größten Pornokonzerne. Hinter MindGeek und Pornhub steckt laut “Dossier” ein Oberösterreicher.

Wie die beiden Kreditkartenunternehmen betonen, konnten die Endkunden schon bisher nicht mit Kreditkarte bezahlen. Nur für die Werbung war diese Bezahlmöglichkeit vorgesehen. Trafficjunky vermittelt 4,6 Milliarden Anzeigenimpressionen täglich. Wobei diese sich zu zwei Drittel an Männer und zu einem Drittel an Frauen richten.

Visa und Mastercard reagieren mit diesem Schritt auf eine Klage der Kalifornierin Serena Fleites mit 33 anderen Frauen gegen MindGeek und Visa. Auf Pornhub und anderen MindGeek-Pornoseiten sei ein Pornovideo von ihr im Alter von 13 Jahren hochgeladen worden. MindGeek habe das Video nicht sofort entfernt sondern von den Werbeeinnahmen profitiert. Und Visa habe gewusst, dass auf diesen Seiten der sexuelle Missbrauch Minderjähriger zu sehen sei.

Visa bestreitet diese Vorwürfe vehement. Die Vorwürfe seien abstoßend und stünden im direkten Widerspruch zu den Zielen und Werten des Kreditkartenunternehmen, erklärt dazu Visa-CEO Alfred Kelly. Allerdings hatte das Unternehmen im Vorverfahren nicht die Möglichkeit, entsprechende Beweise vorzulegen.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Mastercard und Visa drehen Pornhub den Geldhahn zu"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
11 Tage 14 h

Die armen Content-Creatorinnen, die sind eh immer spärlich oder gar nicht bekleidet, wie sollen die sich jetzt ordentliche Kleider leisten können ? 🤔

wpDiscuz