Seine Aufgabe ist es, Bauvorhaben zu bewerten

Meran: Gestaltungsbeirat nimmt Arbeit auf

Donnerstag, 18. Juni 2015 | 12:52 Uhr

Meran – Das Beratungsorgan der Gemeindebaukommission traf sich heute zu seiner ersten Arbeitssitzung im Meraner Rathaus. Seine Aufgabe ist es, Bauvorhaben zu bewerten, die sich auf die Raumordnung, auf das Siedlungsgefüge, auf das Ortsbild und auf die Landschaft auswirken.

Bürgermeister Paul Rösch hat heute Vormittag die Mitglieder des Gestaltungsbeirates empfangen, die zu ihrer ersten Arbeitssitzung im Rathaus zusammengekommen sind. Dem Gremium gehören – wie von der Bauordnung vorgeschrieben – drei namhafte Fachleute im Bereich der Architektur und der Stadtplanung an, die nicht in Südtirol ansässig sind: Architektin Ursula Spannberger aus Salzburg, Architektin Elena Galvagnini aus Mailand und Architekt Rainer Noldin aus Innsbruck (Ersatzmitglieder sind Heinz Lang, Marco Piccolroaz und Werner Kleon).

Als Beratungsorgan der Baukommission gibt der Gestaltungsbeirat ein nicht bindendes Gutachten im Hinblick auf die städtebauliche, architektonische und gestalterische Qualität bei Vorhaben ab, die sich auf die Raumordnung, auf das Siedlungsgefüge, auf das Ortsbild und die Landschaft auswirken. Ernannt wurden die Mitglieder des Beirates im November 2014 vom Meraner Stadtrat. Die Bauordnung sieht vor, dass die Amtszeit des Gestaltungsbeirates gleichzeitig mit der Amtszeit des Gemeindeausschusses, der ihn bestellt hat, ausläuft. Der scheidende Beirat darf jedoch seine Aufgaben bis zur Einsetzung des vom neuen Gemeindeausschuss ernannten Beirates ausüben.

Im Zuge seiner ersten Sitzung beschäftigte sich der Gestaltungsbeirat mit vier neuen Durchführungsplänen ("Stefflgut", Walserstraße; "Ex Veneta", Klostergasse; "Hotel Palace", Cavourstraße; "Marinello", Schießstandsstraße), sowie mit Bauprojekten, für welche die Baukommission entschieden hat, die beratende Funktion der drei Fachleute in Anspruch zu nehmen.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt